Rekordhohe Meerestemperaturen und El Niño treiben globales Extremwetter an

Rekordhohe Meerestemperaturen und El Niño treiben globales Extremwetter an
Foto: BBC News

Rekordhohe Meerestemperaturen und El Niño verstärken weltweit extreme Wetterereignisse, warnen Klimaüberwachungsdienste.

Rekordhohe Meerestemperaturen und sich entwickelnde El-Niño-Bedingungen verstärken weiterhin schwere Wetterereignisse weltweit, so Klimaüberwachungsdienste.

Daten des Copernicus-Dienstes der Europäischen Union zeigen, dass die durchschnittlichen Meeresoberflächentemperaturen über eisfreien Ozeanen im Juli einen Allzeithoch erreichten und damit frühere Rekorde übertrafen. Wissenschaftler beobachten, dass die steigende Meereswärme, verstärkt durch El Niño, die Klimaauswirkungen auf mehreren Kontinenten beschleunigt. In Europa haben anhaltende Hitzewellen weit verbreitete Waldbrände und Dürren ausgelöst und über hundert Millionen Menschen Temperaturen über 35 Grad Celsius ausgesetzt. Gleichzeitig drohen veränderte atmosphärische Muster erhebliche Störungen für Landwirtschaft, kritische Infrastruktur und hochwassergefährdete Gemeinden in Südamerika und Asien.

Experten betonen, dass die vom Menschen verursachte globale Erwärmung in Kombination mit zyklischen Ozeanmustern die Häufigkeit und Schwere von Extremwetterereignissen weiter erhöhen wird.

Quellen: BBC News, Bloomberg, STV News, The Guardian, The Local Sweden.

Quellen

Frühere Berichterstattung

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