Rekordhitze der Ozeane und sich verstärkendes El Niño treiben weltweite Wetterextreme

Nexus Europa Redaktion
Rekordhitze der Ozeane und sich verstärkendes El Niño treiben weltweite Wetterextreme
Foto: The Guardian

Rekordhitze der Ozeane und ein sich verstärkendes El Niño treiben weltweit extreme Wetterereignisse voran, warnen Meteorologen.

Die globalen Klimamuster intensivieren sich weiter, da sich das sich entwickelnde El-Niño-Phänomen mit der vom Menschen verursachten globalen Erwärmung verbindet und weltweit Rekordtemperaturen und extreme Wetterereignisse antreibt. Nach Daten des Copernicus-Dienstes der Europäischen Union erreichten die Meeresoberflächentemperaturen außerhalb der Polarregionen im Juli Rekordwerte, zeitgleich mit dem heißesten je gemessenen Juni-Juli-Zeitraum in Europa.

Meteorologen, darunter Experten des britischen Wetterdienstes Met Office, warnen, dass das derzeitige Phänomen das stärkste seit Menschengedenken werden könnte und die kommenden Jahre "very likely" neue globale Temperaturrekorde aufstellen werden. Die zusammenwirkenden Klimabelastungen verursachen bereits schwere Auswirkungen auf mehreren Kontinenten, darunter ausgedehnte Waldbrände in Europa, zerstörerische Regenfälle in Asien und schwere Dürrebedrohungen im Amazonasbecken. Analysten merken an, dass diese sich verstärkenden Störungen ein wachsendes Risiko für internationale landwirtschaftliche Erträge, globale Lieferketten und Energieinfrastruktur darstellen.

Quellen: BBC News, Bloomberg, MIT Technology Review, STV News, The Guardian.

Quellen

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