Sich entwickelndes El Niño soll angesichts rekordverdächtiger Ozeanhitze historische Intensität erreichen

Sich entwickelndes El Niño soll angesichts rekordverdächtiger Ozeanhitze historische Intensität erreichen
Foto: The Guardian

Das sich entwickelnde El Niño könnte historische Intensität erreichen und 2027 zum heißesten Jahr machen, während die Ozeantemperaturen Rekordhöhen erreichen und extreme Wetterereignisse weltweit verstärken.

Globale Klimamodelle und Überwachungsdienste deuten darauf hin, dass das sich entwickelnde El-Niño-Wettermuster eine beispiellose Intensität erreichen könnte und die vom Menschen verursachte globale Erwärmung verstärkt. Das britische Met Office prognostizierte, dass die Meeresoberflächentemperaturen im tropischen Pazifik um mehr als drei Grad Celsius über den historischen Durchschnitt steigen könnten, was Bedingungen schafft, die 2027 zum heißesten Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen machen könnten. Gleichzeitig meldete der Klimadienst Copernicus der Europäischen Union rekordverdächtige Ozeantemperaturen im Juli, die mit intensiven Hitzewellen und Waldbränden in Europa einhergingen.

Die eskalierenden Klimaphänomene verstärken extreme Wetterereignisse weltweit. Wetterdienste warnen vor schweren Dürrerisiken im Amazonasbecken und in Südamerika sowie vor sintflutartigen Überschwemmungen in Asien. Wirtschafts- und Umweltanalysten warnen, dass diese zusammenlaufenden Wetterextreme die landwirtschaftlichen Erträge, die kritische Infrastruktur, die Stromnetze und die globalen Lieferketten bedrohen.

Quellen: BBC News, Bloomberg, France24, STV News, The Guardian.

Quellen

Frühere Berichterstattung

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