Rekordhohe Meerestemperaturen und El Niño befeuern globale Wetterextreme

Rekordhohe Meerestemperaturen und El Niño befeuern globale Wetterextreme
Foto: BBC News

Globale Klimadaten zeigen Rekord-Meeresoberflächentemperaturen und extreme Wetterphänomene, angetrieben durch Klimawandel und El Niño. Hitzewellen in Europa, Hochwasserrisiken in Brasilien.

Globale Klimadaten deuten auf eine beispiellose Meereswärme sowie verstärkte extreme Wetterphänomene weltweit hin, angetrieben durch den Klimawandel und sich entwickelnde El-Niño-Bedingungen.

Nach Angaben des Copernicus-Klimadienstes der Europäischen Union erreichten die Meeresoberflächentemperaturen außerhalb der Polarregionen im Juli mit 20,96 Grad Celsius einen Allzeithöchstwert und übertrafen damit frühere Rekorde. In Europa haben aufeinanderfolgende Hitzewellen regionale Rekorde gebrochen, das Waldbrandrisiko erhöht und rund 150 Millionen Einwohner Temperaturen von über 35 Grad Celsius ausgesetzt.

Gleichzeitig setzen veränderte Wetterlagen weltweit die Landwirtschaft, kritische Infrastruktur und gefährdete Gemeinschaften unter Druck. In Südbrasilien bleiben Regionen einschließlich Porto Alegre nach früheren verheerenden Überschwemmungen in höchster Alarmbereitschaft für erneute Hochwassergefahren, während veränderte Niederschläge und Hitzewellen Lieferketten und Energienetze weltweit stören.

Quellen: BBC News, Bloomberg, STV News, The Guardian, The Local Sweden.

Quellen

Frühere Berichterstattung

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