Israel äußert Sicherheitsbedenken zu Trumps Gaza-Entwaffnungsvorschlag

Israel äußert Sicherheitsbedenken zu Trumps Gaza-Entwaffnungsvorschlag
Foto: Tagesschau

Israel hat den USA offiziell Sicherheitsbedenken zu Trumps Gaza-Plan übermittelt. Zugleich gehen die Militäroperationen im Gazastreifen weiter.

Israel hat den Vereinigten Staaten offiziell "serious security concerns" zu einem von US-Präsident Donald Trump vorgeschlagenen Gaza-Friedensabkommen übermittelt. Obwohl Trump erklärte, die Hamas habe einer Entwaffnung zugestimmt, bestehen israelische Beamte darauf, dass die Streitkräfte sich nicht ohne verifizierte, vollständige Entwaffnung aus dem Gebiet zurückziehen werden. Die Hamas fordert demgegenüber einen vollständigen israelischen Truppenabzug, bevor sie ihre Waffen übergibt. Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hat den Plan jedoch noch nicht öffentlich unterstützt.

Unterdessen gehen die Militäroperationen im gesamten Gazastreifen weiter. Palästinensische Beamte berichteten, dass bei israelischen Luftangriffen am Sonntag mindestens 15 Menschen getötet wurden, nachdem in der Nacht zuvor bei Angriffen in Gaza-Stadt, Chan Junis und Deir el-Balah acht Menschen ums Leben gekommen waren. Die israelischen Verteidigungsstreitkräfte erklärten, die Operationen hätten Militärangehörigen gegolten, darunter zwei Hamas-Kämpfer.

Quellen: BBC News, FAZ, France24, Tagesschau.

Wie Medien es bewerteten

    • Cyprus Mail Vorsichtig Rahmte Netanyahus Ablehnung durch innenpolitischen Wiederwahldruck und Forderungen rechtsextremer Koalitionspartner ein.
    • France24 Skeptisch Betonte die Ablehnung als neuen diplomatischen Bruch zwischen Netanyahu und US-Präsident Donald Trump.

Quellen

Frühere Berichterstattung

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