Israel dementiert Pläne für Iran-Angriff vor der Wahl – Sperrung des Westjordanlands

Israel dementiert Pläne für Iran-Angriff vor der Wahl – Sperrung des Westjordanlands
Foto: Der Standard

Israel dementiert Berichte über angebliche Pläne für einen Iran-Angriff vor der Wahl; Netanyahu kündigt nach einem Schussangriff in Hebron eine vollständige Abriegelung des Westjordanlands an.

Wenige Tage vor der bevorstehenden Parlamentswahl in Israel dementierte Verteidigungsminister Israel Katz Medienberichte, wonach Ministerpräsident Benjamin Netanyahu vor der Abstimmung militärische Schritte gegen den Iran angestrebt habe. Die Erklärung folgte auf Berichte des israelischen Senders Channel 12, die einen schweren Streit zwischen Netanyahu und dem Generalstabschef der IDF, Eyal Zamir, über vorgeschlagene Angriffspläne behaupteten. Katz erklärte, Israel habe "at no point intended to initiate an attack on Iran" vor dem Gang der Bürger zur Wahl.

Gleichzeitig kündigte Netanyahu an, eine vollständige Abriegelung des Westjordanlands durchzusetzen, nachdem es bei einem Schussangriff in Hebron mehrere Verletzte gegeben hatte. Die verschärften Sicherheitsmaßnahmen und die berichteten Spannungen in der militärischen Führung fallen in eine Phase, in der Netanyahu einen knappen Wahlkampf um die Wiederwahl führt und Sicherheitsfragen in den Mittelpunkt seiner Kampagne rückt.

Quellen: DW, Der Standard, FAZ, ORF, Tagesschau.

Quellen

Frühere Berichterstattung

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