Deutschland untersucht über 100 mutmaßliche hybride Angriffe aus dem Ausland und Waffenversteck

Nexus Europa Redaktion
Deutschland untersucht über 100 mutmaßliche hybride Angriffe aus dem Ausland und Waffenversteck
Foto: Correctiv

Deutsche Sicherheitsbehörden untersuchen über 100 Fälle mutmaßlicher ausländischer Sabotage, Spionage und hybrider Operationen, darunter ein Waffenversteck bei Berlin und eine Drohne am Flughafen Leipzig.

Die deutschen Sicherheitsbehörden prüfen mehr als 100 Fälle mutmaßlicher Sabotage, Spionage und hybrider Operationen durch ausländische Staaten im ganzen Land. Im Mittelpunkt stehen spektakuläre Vorfälle, darunter eine Sprengstoffdrohne, die im August in der Nähe eines ukrainischen Frachtflugzeugs am Flughafen Leipzig entdeckt wurde, sowie ein kürzlich in einem Wald bei Berlin gefundenes geheimes Waffenlager. Die Behörden vermuten, dass russische Agenten das Depot mit geladenen Schusswaffen für mögliche gezielte Anschläge angelegt haben.

Neben physischer Sabotage untersuchen die Ermittler auch unbefugte Drohnenflüge über Militäranlagen, Schäden an unterseeischen Kommunikationskabeln und koordinierte Online-Desinformationskampagnen mit gefälschten Videos und geklonten Websites. Berichten zufolge bereitet die Bundesregierung vor, den Drohnenvorfall in Leipzig offiziell Moskau zuzuschreiben und gleichzeitig neue nationale Sicherheitsmaßnahmen anzukündigen.

Quellen: Correctiv, Der Standard, FAZ, ORF, Tagesschau.

Wie Medien es bewerteten

    • Der Standard Zustimmend Rahmte die Entscheidung als Europas Schritt ein, Kiew mit einem wegweisenden Sanktionspaket zu unterstützen.
    • FAZ Neutral Konzentrierte sich auf die zähen diplomatischen Verhandlungen, die zur Streichung zweier prominenter russischer Oligarchen führten.
    • Der Standard Zustimmend Betonte die Einigung als ein wichtiges Sanktionspaket in Rekordgröße, das die europäische Solidarität mit Kyiv demonstriert.
    • FAZ Neutral Konzentrierte sich auf die diplomatischen Verhandlungen, die dazu führten, dass zwei prominente russische Geschäftsleute von Sanktionen verschont blieben.
    • Der Standard Zustimmend Betonte Europas entschlossenen Schritt, Kyjiw in einem schwierigen diplomatischen Moment mit einem Rekordpaket zu unterstützen.
    • Correctiv Kritisch Konzentrierte sich auf politisches Feilschen, das prominenten russischen Oligarchen durch ihre Streichung von den Sanktionen zugutekam.
    • Der Standard Zustimmend Rahmte das neue Sanktionspaket als kritische europäische Anstrengung ein, die Ukraine angesichts wachsender internationaler Unsicherheit zu unterstützen.
    • FAZ Neutral Konzentrierte sich auf die intensiven diplomatischen Verhandlungen in Brüssel, die zur Streichung zweier Oligarchen führten, um einen Konsens zu sichern.
    • Der Standard Zustimmend Betonte Europas rekordgroßes Sanktionspaket als entscheidenden Schritt zur Unterstützung der Ukraine angesichts internationaler politischer Unsicherheit.
    • Tagesschau Vorsichtig Konzentrierte sich auf diplomatischen Widerstand und Verzögerungen durch Mitgliedstaaten, die Ausnahmen für bestimmte russische Oligarchen anstrebten.
    • Correctiv Kritisch Rahmte die Verhandlungen als beunruhigende Konzession ein, die zwei russischen Oligarchen direkt zugutekommt.
    • Der Standard Zustimmend Hob das Rekord-Sanktionspaket als wichtiges Zeichen europäischer Solidarität mit der Ukraine hervor.
    • FAZ Vorsichtig Konzentrierte sich auf den schwierigen Kompromiss und die politischen Manöver, die zur Verlängerung der Sanktionsliste erforderlich waren.
    • Der Standard Zustimmend Rahmte das neue Sanktionspaket als entscheidenden europäischen Einsatz zur Unterstützung der Ukraine inmitten diplomatischer Spannungen mit Washington.
    • Correctiv Kritisch Betonte, wie interne EU-Streitigkeiten es letztlich ermöglichten, prominente russische Oligarchen von der Sanktionsliste zu streichen.

Quellen

Frühere Berichterstattung

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