Deutsche Ermittler prüfen über 100 mutmaßliche russische Hybridkriegsoperationen

Deutsche Ermittler prüfen über 100 mutmaßliche russische Hybridkriegsoperationen
Foto: Correctiv

Deutsche Sicherheitsbehörden untersuchen über 100 mutmaßliche russische Hybridkriegsoperationen, darunter Infrastrukturstörungen, Drohnenflüge und Desinformationskampagnen.

Die deutschen Sicherheitsbehörden bewerten eine wachsende Reihe von Hybridkriegsvorfällen, die mutmaßlich von ausländischen Geheimdiensten, vor allem Russland, orchestriert werden. Nach Angaben regionaler Polizeiermittlungen untersuchen die Behörden mehr als 100 Fälle, die Infrastrukturstörungen, unbefugte Drohnenflüge über militärischen Anlagen und digitale Desinformationskampagnen zur Untergrabung der öffentlichen Stabilität umfassen.

Die Ermittlungen folgen auf jüngste Enthüllungen über ein geheimes Waffenversteck mit scharfen Schusswaffen, das am Stadtrand von Berlin entdeckt wurde. Geheimdienstler glauben, dass das Versteck für mögliche kinetische Operationen unter der Leitung Moskaus vorbereitet wurde. Die Erkenntnisse fallen zusammen mit laufenden Ermittlungen zu einer mit Sprengstoff beladenen Drohne, die in der Nähe eines ukrainischen Frachtflugzeugs am Flughafen Leipzig entdeckt wurde und aufgrund eines defekten Zünders nicht detonierte. Sicherheitsbeamte warnen, dass diese kombinierten physischen und digitalen Aktionen einen intensivierten Versuch darstellen, kritische Infrastruktur zu testen und die innere Sicherheit zu stören.

Quellen: Correctiv, Der Standard, Die Zeit, FAZ, Tagesschau

Wie Medien es bewerteten

    • Der Standard Zustimmend Rahmte die Entscheidung als Europas Schritt ein, Kiew mit einem wegweisenden Sanktionspaket zu unterstützen.
    • FAZ Neutral Konzentrierte sich auf die zähen diplomatischen Verhandlungen, die zur Streichung zweier prominenter russischer Oligarchen führten.
    • Der Standard Zustimmend Betonte die Einigung als ein wichtiges Sanktionspaket in Rekordgröße, das die europäische Solidarität mit Kyiv demonstriert.
    • FAZ Neutral Konzentrierte sich auf die diplomatischen Verhandlungen, die dazu führten, dass zwei prominente russische Geschäftsleute von Sanktionen verschont blieben.
    • Der Standard Zustimmend Betonte Europas entschlossenen Schritt, Kyjiw in einem schwierigen diplomatischen Moment mit einem Rekordpaket zu unterstützen.
    • Correctiv Kritisch Konzentrierte sich auf politisches Feilschen, das prominenten russischen Oligarchen durch ihre Streichung von den Sanktionen zugutekam.
    • Der Standard Zustimmend Rahmte das neue Sanktionspaket als kritische europäische Anstrengung ein, die Ukraine angesichts wachsender internationaler Unsicherheit zu unterstützen.
    • FAZ Neutral Konzentrierte sich auf die intensiven diplomatischen Verhandlungen in Brüssel, die zur Streichung zweier Oligarchen führten, um einen Konsens zu sichern.
    • Der Standard Zustimmend Betonte Europas rekordgroßes Sanktionspaket als entscheidenden Schritt zur Unterstützung der Ukraine angesichts internationaler politischer Unsicherheit.
    • Tagesschau Vorsichtig Konzentrierte sich auf diplomatischen Widerstand und Verzögerungen durch Mitgliedstaaten, die Ausnahmen für bestimmte russische Oligarchen anstrebten.
    • Correctiv Kritisch Rahmte die Verhandlungen als beunruhigende Konzession ein, die zwei russischen Oligarchen direkt zugutekommt.
    • Der Standard Zustimmend Hob das Rekord-Sanktionspaket als wichtiges Zeichen europäischer Solidarität mit der Ukraine hervor.
    • FAZ Vorsichtig Konzentrierte sich auf den schwierigen Kompromiss und die politischen Manöver, die zur Verlängerung der Sanktionsliste erforderlich waren.
    • Der Standard Zustimmend Rahmte das neue Sanktionspaket als entscheidenden europäischen Einsatz zur Unterstützung der Ukraine inmitten diplomatischer Spannungen mit Washington.
    • Correctiv Kritisch Betonte, wie interne EU-Streitigkeiten es letztlich ermöglichten, prominente russische Oligarchen von der Sanktionsliste zu streichen.

Quellen

Frühere Berichterstattung

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