Deutsche Ermittler bringen gescheiterten Drohnenangriff am Flughafen mit russischem Militärgeheimdienst in Verbindung

Deutsche Ermittler bringen gescheiterten Drohnenangriff am Flughafen mit russischem Militärgeheimdienst in Verbindung
Foto: Correctiv

Deutsche Ermittler verbinden einen gescheiterten Drohnenangriff am Flughafen Leipzig/Halle mit dem russischen Militärgeheimdienst GRU.

Deutsche Strafverfolgungsbehörden haben einen gescheiterten Drohnenangriff vom August am Flughafen Leipzig/Halle direkt mit dem russischen Militärgeheimdienst GRU in Verbindung gebracht. Ermittlungsakten deuten darauf hin, dass ein mutmaßlicher russischer Agent als hauptsächlicher logistischer Koordinator für den Einsatz eines Sprengsatzes fungierte, der auf vier ukrainische Frachtflugzeuge abzielte. Der Angriff scheiterte, als der Zünder der Drohne versagte.

Die deutschen Behörden betrachten den Versuch als Teil einer sich ausweitenden staatlich unterstützten Kampagne hybrider Kriegsführung. Bundes- und Landespolizei ermitteln derzeit in über 100 Verdachtsfällen ausländischer Einflussnahme, die von Drohnenflügen über Militäreinrichtungen und Störungen des Bahnverkehrs bis hin zu Schäden an Unterseekabeln reichen. Inländische Nachrichtendienste warnen zudem, dass ausländische Akteure Waffenverstecke in Deutschland angelegt haben könnten, um mögliche künftige Sabotageakte zu unterstützen.

Quellen: Correctiv, Der Standard, FAZ, ORF, Tagesschau

Wie Medien es bewerteten

    • Der Standard Zustimmend Rahmte die Entscheidung als Europas Schritt ein, Kiew mit einem wegweisenden Sanktionspaket zu unterstützen.
    • FAZ Neutral Konzentrierte sich auf die zähen diplomatischen Verhandlungen, die zur Streichung zweier prominenter russischer Oligarchen führten.
    • Der Standard Zustimmend Betonte die Einigung als ein wichtiges Sanktionspaket in Rekordgröße, das die europäische Solidarität mit Kyiv demonstriert.
    • FAZ Neutral Konzentrierte sich auf die diplomatischen Verhandlungen, die dazu führten, dass zwei prominente russische Geschäftsleute von Sanktionen verschont blieben.
    • Der Standard Zustimmend Betonte Europas entschlossenen Schritt, Kyjiw in einem schwierigen diplomatischen Moment mit einem Rekordpaket zu unterstützen.
    • Correctiv Kritisch Konzentrierte sich auf politisches Feilschen, das prominenten russischen Oligarchen durch ihre Streichung von den Sanktionen zugutekam.
    • Der Standard Zustimmend Rahmte das neue Sanktionspaket als kritische europäische Anstrengung ein, die Ukraine angesichts wachsender internationaler Unsicherheit zu unterstützen.
    • FAZ Neutral Konzentrierte sich auf die intensiven diplomatischen Verhandlungen in Brüssel, die zur Streichung zweier Oligarchen führten, um einen Konsens zu sichern.
    • Der Standard Zustimmend Betonte Europas rekordgroßes Sanktionspaket als entscheidenden Schritt zur Unterstützung der Ukraine angesichts internationaler politischer Unsicherheit.
    • Tagesschau Vorsichtig Konzentrierte sich auf diplomatischen Widerstand und Verzögerungen durch Mitgliedstaaten, die Ausnahmen für bestimmte russische Oligarchen anstrebten.
    • Correctiv Kritisch Rahmte die Verhandlungen als beunruhigende Konzession ein, die zwei russischen Oligarchen direkt zugutekommt.
    • Der Standard Zustimmend Hob das Rekord-Sanktionspaket als wichtiges Zeichen europäischer Solidarität mit der Ukraine hervor.
    • FAZ Vorsichtig Konzentrierte sich auf den schwierigen Kompromiss und die politischen Manöver, die zur Verlängerung der Sanktionsliste erforderlich waren.
    • Der Standard Zustimmend Rahmte das neue Sanktionspaket als entscheidenden europäischen Einsatz zur Unterstützung der Ukraine inmitten diplomatischer Spannungen mit Washington.
    • Correctiv Kritisch Betonte, wie interne EU-Streitigkeiten es letztlich ermöglichten, prominente russische Oligarchen von der Sanktionsliste zu streichen.

Quellen

Frühere Berichterstattung

Teilen