Deutsche und dänische Behörden schlagen Alarm wegen russischer hybrider Kriegsführung

Deutsche und dänische Behörden schlagen Alarm wegen russischer hybrider Kriegsführung
Foto: Correctiv

Deutsche und dänische Behörden warnen vor russischer hybrider Kriegsführung nach Sabotagevorfällen und Drohnenüberflügen.

Europäische Sicherheitsbehörden warnen zunehmend vor staatlich unterstützter hybrider Kriegsführung nach einer Reihe von Sabotagevorfällen und Drohnenüberflügen in Deutschland und Dänemark. Deutsche Ermittlungsberichte zeigen, dass die Polizei in mehr als 100 aktuellen Sicherheitsfällen ausländische Akteure vermutet, darunter Bahnsabotage und unbefugte Drohnenaufklärung in der Nähe von Militäreinrichtungen.

In Deutschland planen Beamte, einen vereitelten Sprengstoff-Drohnenversuch am Flughafen Leipzig im August offiziell Moskau zuzuschreiben, der aufgrund eines defekten Zünders fehlschlug. Der deutsche Geheimdienst vermutet außerdem, dass ausländische Agenten im ganzen Land versteckte Waffenlager für künftige Operationen angelegt haben. Unterdessen warnte Dänemarks Inlandsgeheimdienst PET öffentlich, dass Russland aktiv Sabotageoperationen auf dänischem Boden plant und versucht, lokale Informanten anzuwerben. Sicherheitsexperten betonen, dass diese hybriden Taktiken darauf abzielen, demokratische Institutionen zu destabilisieren und gesellschaftliche Spaltungen zu vertiefen.

Quellen: Correctiv, Der Standard, FAZ, ORF, Tagesschau.

Wie Medien es bewerteten

    • Der Standard Zustimmend Rahmte die neuen Sanktionen als wesentlichen Akt europäischer Solidarität mit Kyiv nach diplomatischen Spannungen mit Washington ein.
    • Correctiv Kritisch Betonte interne politische Streitigkeiten und warnte, dass russische Oligarchen von diplomatischen Zugeständnissen profitieren könnten.
    • Tagesschau Vorsichtig Konzentrierte sich auf Verfahrensverzögerungen und Meinungsverschiedenheiten der Mitgliedstaaten, die die Verlängerung bestehender Sanktionen vorübergehend blockierten.
    • Correctiv Kritisch Betonte, wie interne EU-Verhandlungen letztlich zwei russischen Geschäftsleuten zugutekamen, indem sie den Sanktionen entgingen.
    • Der Standard Zustimmend Rahmte die Verabschiedung der Rekordsanktionen als wesentliche europäische Unterstützung für Kiew angesichts breiterer geopolitischer Unsicherheiten ein.
    • Der Standard Zustimmend Rahmte die neuen Sanktionen als wichtige europäische Unterstützung für die Ukraine nach diplomatischen Spannungen zwischen Kiew und Washington ein.
    • Correctiv Kritisch Betonte das Risiko, dass interne EU-Streitigkeiten und Verfahrensfristen dazu führen würden, dass prominente russische Oligarchen von Streichungen profitieren.
    • Correctiv Kritisch Konzentrierte sich auf internes politisches Feilschen und warnte, dass politische Rangeleien prominente russische Oligarchen begünstigen könnten.
    • Der Standard Zustimmend Rahmte das neue Rekord-Sanktionspaket als entscheidende europäische Unterstützung für Kiew nach dem diplomatischen Zerwürfnis mit Washington.
    • Der Standard Zustimmend Rahmte das Vorgehen der EU als wichtiges Zeichen europäischer Solidarität mit Kiew nach politischen Verschiebungen in Washington ein.
    • Tagesschau Vorsichtig Betonte die interne diplomatische Blockade durch Mitgliedstaaten, die Ausnahmen für bestimmte Oligarchen forderten.
    • FAZ Neutral Konzentrierte sich auf den hart erkämpften Kompromiss, der die umfassendere Verlängerung der Sanktionen durch die Verschonung zweier Wirtschaftsführer ermöglichte.
    • Der Standard Zustimmend Rahmte die Sanktionsentscheidung als wesentliche europäische Solidarität und Unterstützung für die Ukraine angesichts geopolitischer Spannungen mit Washington ein.
    • Tagesschau Vorsichtig Betonte die anfängliche diplomatische Blockade und politische Streitigkeiten unter den Mitgliedstaaten über Oligarchen-Ausnahmen.
    • Der Standard Zustimmend Rahmte das umfassendere Sanktionspaket als starke europäische Geste der Unterstützung für die Ukraine angesichts sich verändernder internationaler Dynamiken.
    • FAZ Neutral Konzentrierte sich analytisch auf die harten diplomatischen Verhandlungen, die erforderlich waren, um bestimmte Oligarchen zu streichen und die Einstimmigkeit der EU zu wahren.
    • Der Standard Zustimmend Rahmte das umfassendere Sanktionspaket als einen wichtigen Rekordversuch Europas ein, nach politischen Verschiebungen in Washington an der Seite Kyjiws zu stehen.
    • Tagesschau Vorsichtig Betonte die internen diplomatischen Reibungen und die anfängliche Blockade der Verlängerung aufgrund der Forderungen der Mitgliedstaaten nach Ausnahmen für Oligarchen.
    • FAZ Vorsichtig Rahmte das Ergebnis um die erheblichen politischen Zugeständnisse ein, damit zwei russische Oligarchen von den laufenden Sanktionen verschont bleiben.
    • Der Standard Zustimmend Betonte den historischen Umfang des in Luxemburg gebilligten neuen Sanktionspakets als wichtige europäische Unterstützung für die Ukraine.

Quellen

Frühere Berichterstattung

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