Deutsche Behörden schlagen Alarm wegen russischer Hybridangriffe und Drohnenbedrohungen

Deutsche Behörden schlagen Alarm wegen russischer Hybridangriffe und Drohnenbedrohungen
Foto: Correctiv

Deutsche Behörden warnen vor russischen Hybridangriffen und Drohnenbedrohungen vor den Landtagswahlen im September. Mehr als 100 Vorfälle werden untersucht.

Deutsche Sicherheitsbehörden und Experten warnen vor eskalierenden hybriden Bedrohungen durch ausländische Akteure, vor allem Russland, im Vorfeld der Landtagswahlen im September. Die Landespolizeien in ganz Deutschland untersuchen mehr als 100 Vorfälle mit mutmaßlicher ausländischer Sabotage und unbefugten Drohnenüberflügen, darunter einen Vorfall am Flughafen Leipzig/Halle, bei dem ein Sprengsatz an einem unbemannten Luftfahrzeug entdeckt wurde.

Gleichzeitig berichten Geheimdienstkreise, dass Moskau gezielte Desinformationskampagnen intensiviert hat, die darauf abzielen, etablierte politische Parteien zu diskreditieren. Unterdessen stellen Verteidigungsanalysten die derzeitige Beschaffungsstrategie des deutschen Militärs infrage und äußern Bedenken, ob milliardenschwere Investitionen in schwere gepanzerte Fahrzeuge den modernen Kriegsführungstrends gerecht werden, die von kostengünstiger Drohnentechnologie dominiert werden.

Quellen: Correctiv, Der Spiegel, Die Zeit, DW, FAZ

Wie Medien es bewerteten

    • Der Standard Zustimmend Rahmte die Entscheidung als Europas Schritt ein, Kiew mit einem wegweisenden Sanktionspaket zu unterstützen.
    • FAZ Neutral Konzentrierte sich auf die zähen diplomatischen Verhandlungen, die zur Streichung zweier prominenter russischer Oligarchen führten.
    • Der Standard Zustimmend Betonte die Einigung als ein wichtiges Sanktionspaket in Rekordgröße, das die europäische Solidarität mit Kyiv demonstriert.
    • FAZ Neutral Konzentrierte sich auf die diplomatischen Verhandlungen, die dazu führten, dass zwei prominente russische Geschäftsleute von Sanktionen verschont blieben.
    • Der Standard Zustimmend Betonte Europas entschlossenen Schritt, Kyjiw in einem schwierigen diplomatischen Moment mit einem Rekordpaket zu unterstützen.
    • Correctiv Kritisch Konzentrierte sich auf politisches Feilschen, das prominenten russischen Oligarchen durch ihre Streichung von den Sanktionen zugutekam.
    • Der Standard Zustimmend Rahmte das neue Sanktionspaket als kritische europäische Anstrengung ein, die Ukraine angesichts wachsender internationaler Unsicherheit zu unterstützen.
    • FAZ Neutral Konzentrierte sich auf die intensiven diplomatischen Verhandlungen in Brüssel, die zur Streichung zweier Oligarchen führten, um einen Konsens zu sichern.
    • Der Standard Zustimmend Betonte Europas rekordgroßes Sanktionspaket als entscheidenden Schritt zur Unterstützung der Ukraine angesichts internationaler politischer Unsicherheit.
    • Tagesschau Vorsichtig Konzentrierte sich auf diplomatischen Widerstand und Verzögerungen durch Mitgliedstaaten, die Ausnahmen für bestimmte russische Oligarchen anstrebten.
    • Correctiv Kritisch Rahmte die Verhandlungen als beunruhigende Konzession ein, die zwei russischen Oligarchen direkt zugutekommt.
    • Der Standard Zustimmend Hob das Rekord-Sanktionspaket als wichtiges Zeichen europäischer Solidarität mit der Ukraine hervor.
    • FAZ Vorsichtig Konzentrierte sich auf den schwierigen Kompromiss und die politischen Manöver, die zur Verlängerung der Sanktionsliste erforderlich waren.
    • Der Standard Zustimmend Rahmte das neue Sanktionspaket als entscheidenden europäischen Einsatz zur Unterstützung der Ukraine inmitten diplomatischer Spannungen mit Washington.
    • Correctiv Kritisch Betonte, wie interne EU-Streitigkeiten es letztlich ermöglichten, prominente russische Oligarchen von der Sanktionsliste zu streichen.

Quellen

Frühere Berichterstattung

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