Deutsche Behörden bringen russischen Geheimdienst mit gescheitertem Drohnenangriff auf Flughafen und weiteren hybriden Operationen in Verbindung

Deutsche Behörden bringen russischen Geheimdienst mit gescheitertem Drohnenangriff auf Flughafen und weiteren hybriden Operationen in Verbindung
Foto: Correctiv

Deutsche Ermittler prüfen über 100 Fälle hybrider Kriegsführung; ein gescheiterter Drohnenangriff am Flughafen Leipzig/Halle wird mit dem russischen GRU in Verbindung gebracht.

Deutsche Ermittlungsbehörden prüfen mehr als 100 Verdachtsfälle staatlich gelenkter hybrider Kriegsführung, darunter Sabotage, unbefugte Drohnenflüge und Schäden an Unterseekabeln. Jüngste Enthüllungen über einen gescheiterten Angriff mit einer Sprengdrohne in der Nähe ukrainischer Transportflugzeuge am Flughafen Leipzig/Halle deuten auf eine direkte Verbindung zum militärischen Nachrichtendienst GRU Russlands hin; Berichte nennen einen GRU-Mitarbeiter, der die Logistik koordiniert haben soll. Inländische Nachrichtendienste warnen zudem, dass ausländische Akteure in ganz Deutschland Waffenverstecke angelegt haben könnten, um künftige Sabotageoperationen zu ermöglichen. Neben physischen Angriffen heben Sicherheitsbeamte digitale Subversionstaktiken hervor, etwa manipulierte Videos und gefälschte Websites, die darauf abzielen, gesellschaftliche Spaltungen zu vertiefen und das öffentliche Vertrauen in demokratische Institutionen zu untergraben.

Quellen: Correctiv, Der Standard, FAZ, ORF, Tagesschau

Wie Medien es bewerteten

  • 24. Sept. 2026, 13:30 UTC
    • Correctiv Skeptisch Es wurde infrage gestellt, ob Polizei und staatliche Behörden einen ausreichenden Überblick behalten, um staatlich gelenkte hybride Angriffe wirksam nachzuverfolgen.
    • FAZ Alarmiert Der Fokus lag auf Moskaus gezieltem Einsatz physischer Sabotage und digitaler Desinformation, um die Demokratie zu destabilisieren und die Gesellschaft zu spalten.
    • Der Standard Zustimmend Rahmte die Entscheidung als Europas Schritt ein, Kiew mit einem wegweisenden Sanktionspaket zu unterstützen.
    • FAZ Neutral Konzentrierte sich auf die zähen diplomatischen Verhandlungen, die zur Streichung zweier prominenter russischer Oligarchen führten.
    • Der Standard Zustimmend Betonte die Einigung als ein wichtiges Sanktionspaket in Rekordgröße, das die europäische Solidarität mit Kyiv demonstriert.
    • FAZ Neutral Konzentrierte sich auf die diplomatischen Verhandlungen, die dazu führten, dass zwei prominente russische Geschäftsleute von Sanktionen verschont blieben.
    • Der Standard Zustimmend Betonte Europas entschlossenen Schritt, Kyjiw in einem schwierigen diplomatischen Moment mit einem Rekordpaket zu unterstützen.
    • Correctiv Kritisch Konzentrierte sich auf politisches Feilschen, das prominenten russischen Oligarchen durch ihre Streichung von den Sanktionen zugutekam.
    • Der Standard Zustimmend Rahmte das neue Sanktionspaket als kritische europäische Anstrengung ein, die Ukraine angesichts wachsender internationaler Unsicherheit zu unterstützen.
    • FAZ Neutral Konzentrierte sich auf die intensiven diplomatischen Verhandlungen in Brüssel, die zur Streichung zweier Oligarchen führten, um einen Konsens zu sichern.
    • Der Standard Zustimmend Betonte Europas rekordgroßes Sanktionspaket als entscheidenden Schritt zur Unterstützung der Ukraine angesichts internationaler politischer Unsicherheit.
    • Tagesschau Vorsichtig Konzentrierte sich auf diplomatischen Widerstand und Verzögerungen durch Mitgliedstaaten, die Ausnahmen für bestimmte russische Oligarchen anstrebten.
    • Correctiv Kritisch Rahmte die Verhandlungen als beunruhigende Konzession ein, die zwei russischen Oligarchen direkt zugutekommt.
    • Der Standard Zustimmend Hob das Rekord-Sanktionspaket als wichtiges Zeichen europäischer Solidarität mit der Ukraine hervor.
    • FAZ Vorsichtig Konzentrierte sich auf den schwierigen Kompromiss und die politischen Manöver, die zur Verlängerung der Sanktionsliste erforderlich waren.
    • Der Standard Zustimmend Rahmte das neue Sanktionspaket als entscheidenden europäischen Einsatz zur Unterstützung der Ukraine inmitten diplomatischer Spannungen mit Washington.
    • Correctiv Kritisch Betonte, wie interne EU-Streitigkeiten es letztlich ermöglichten, prominente russische Oligarchen von der Sanktionsliste zu streichen.

Quellen

Frühere Berichterstattung

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