Dax-Konzerne melden Rekordgewinne trotz Stellenabbau in der Industrie

Dax-Konzerne melden Rekordgewinne trotz Stellenabbau in der Industrie
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Trotz Rekordgewinnen der Dax-Konzerne sinkt die Beschäftigung in der Industrie – Diskussion über Arbeitskosten und Wettbewerbsfähigkeit nimmt zu.

Deutschlands führende Blue-Chip-Unternehmen haben im zweiten Quartal trotz anhaltender Personalreduzierungen im Inland Rekordbetriebsgewinne erzielt. Eine Analyse der Beratungsgesellschaft EY ergab, dass die Betriebsergebnisse der 40 im DAX gelisteten Konzerne im Jahresvergleich um fast 16 Prozent auf 52,6 Milliarden Euro gestiegen sind.

Der Gewinnanstieg fiel jedoch mit anhaltenden Personalabbaumaßnahmen in den Kernindustriesektoren zusammen, insbesondere in der Automobilproduktion, wo die Gesamtbeschäftigung bis zur Jahresmitte auf 691.500 sank. Die wachsende Kluft zwischen den Unternehmensbilanzen und der inländischen Industriebeschäftigung hat die Diskussionen über Arbeitskosten und nationale Wettbewerbsfähigkeit verschärft. Prominente Industrievertreter, darunter der Vorsitzende des Beirats des Werkzeugherstellers Stihl, Nikolas Stihl, haben gewarnt, dass struktureller Druck bedeute, dass Deutschland die traditionelle 35-Stunden-Woche nicht mehr aufrechterhalten könne.

Quellen: Der Spiegel, FAZ, Tagesschau.

Wie Medien es bewerteten

    • Der Spiegel Kritisch Betonte den scharfen Kontrast zwischen Rekordunternehmensgewinnen und gleichzeitigen Personalreduzierungen im Inland.
    • Tagesschau Neutral Analysierte, wie Rekordergebnisse der Top-Unternehmen mit beschleunigten Beschäftigungsverlusten in Schlüsselsektoren wie der Automobilindustrie koexistieren.
    • FAZ Vorsichtig Hob hervor, dass Wirtschaftsführer argumentieren, die traditionelle 35-Stunden-Woche sei wirtschaftlich nicht mehr tragfähig.

Quellen

Frühere Berichterstattung

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