Asiatische Aktienmärkte stürzen ab nach gemeldetem chinesischen Chip-Durchbruch

Asiatische Aktienmärkte stürzen ab nach gemeldetem chinesischen Chip-Durchbruch
Foto: Tagesschau

Asiatische Aktienmärkte brechen nach Berichten über chinesischen Chip-Durchbruch ein. Kospi fällt um 10,8 %, Nikkei auf Zweijahrestief.

Die asiatischen Finanzmärkte erlebten einen schweren Einbruch, angeführt von Halbleiteraktien, nachdem über einen möglichen Technologiesprung bei chinesischen Chip-Herstellungsmaschinen berichtet worden war.

Südkoreas Leitindex Kospi fiel um 10,8 Prozent, was zu einer 20-minütigen Handelsunterbrechung in Seoul führte. Japans Nikkei-225-Index stürzte um mehr als vier Prozent auf ein Zweijahrestief, während auch chinesische Aktien angesichts der regionalen Marktbesorgnis auf Wochentiefs fielen. Der Verkaufsdruck übertrug sich auf die breiteren globalen Märkte und bremste die Dynamik europäischer Handelsindizes wie des deutschen DAX, da die Sorgen über eine sich verlangsamende Rally bei Künstlicher Intelligenz in den USA zunehmen.

Anleger bleiben verunsichert, dass aufstrebende inländische Produktionsausrüstungen in China den Wettbewerb für etablierte asiatische Halbleiterzulieferer deutlich verschärfen könnten.

Quellen: Die Zeit, ORF, Tagesschau.

Wie Medien es bewerteten

    • FAZ Skeptisch Stellte die Marktreaktion als mögliches Zeichen dafür dar, dass die globale KI-Bewertungsblase möglicherweise platzt.

Quellen

Frühere Berichterstattung

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