Asiatische Aktienmärkte rutschen ab: Chip-Verkaufswelle löst Handelsstopp in Südkorea aus

Asiatische Aktienmärkte rutschen ab: Chip-Verkaufswelle löst Handelsstopp in Südkorea aus
Foto: Die Zeit

Asiatische Aktienmärkte rutschen ab: Chip-Verkaufswelle löst Handelsstopp in Südkorea aus. Der Kospi fällt um über 10 Prozent, Nikkei und chinesische Aktien ebenfalls im Minus.

Die asiatischen Aktienmärkte sind am Donnerstag eingebrochen, nachdem Halbleiteraktien unter starken Verkaufsdruck gerieten. Auslöser waren Berichte über einen möglichen technologischen Durchbruch bei chinesischen Chip-Herstellungsmaschinen.

Der südkoreanische Leitindex Kospi verlor im Handel zeitweise über 10 Prozent, was eine vorübergehende 20-minütige Aussetzung des Markthandels in Seoul zur Folge hatte. Große einheimische Speicherchip-Hersteller erlitten erhebliche Verluste. Der japanische Nikkei 225 fiel um mehr als vier Prozent, und chinesische Aktien erreichten im Zuge des regionalen Abschwungs ein Wochentief.

Die Marktreaktion spiegelt wachsende Bedenken der Anleger wider, dass neu aufkommende inländische Maschinenkapazitäten in China den Wettbewerb für etablierte asiatische Halbleiterzulieferer verschärfen könnten.

Quellen: Die Zeit, ORF.

Wie Medien es bewerteten

    • FAZ Skeptisch Stellte die Marktreaktion als mögliches Zeichen dafür dar, dass die globale KI-Bewertungsblase möglicherweise platzt.

Quellen

Frühere Berichterstattung

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