
US führt Luftangriffe auf Iran nach abgefangenem Raketenangriff durch
Die USA haben Luftangriffe auf Ziele im Iran ausgeführt, nachdem Raketen auf US-Streitkräfte abgefangen wurden. Ölpreise fallen angesichts diplomatischer Hoffnungen.
Das US-Militär hat in der Nacht frische Luftangriffe auf Ziele im Süden Irans geflogen, nachdem mehrere iranische ballistische Raketen abgefangen worden waren, die auf amerikanische Streitkräfte im Nahen Osten gerichtet waren. Das US Central Command bezeichnete die Operation als "powerful response" auf einen fehlgeschlagenen Überraschungsangriff der Islamischen Revolutionsgarde.
Die Militäraktion fällt mit iranischen Warnungen an Bulgarien und Zypern zusammen, die die mögliche Aufnahme von US-Militärflugzeugen, darunter KC-46-Tankflugzeuge, betreffen. Unterdessen fielen die Rohölpreise im asiatischen Handel um über fünf Prozent, in Erwartung möglicher diplomatischer Fortschritte. Die Eskalation hat gegensätzliche Ansichten über die strategische Kapazität der USA aufgedeckt: Während Berichte auf den Druck auf die amerikanischen Munitionsbestände hinweisen, beteuerte die US-Führung, die Lagerbestände seien "well beyond our needs."
Quellen: Bloomberg, Corriere della Sera, El Mundo, FAZ, ORF



