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29. Juli 2026, 02:00 UTC

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Ukraine zielt auf russische Energieanlagen, während Angriffe zunehmen

Ukraine zielt auf russische Energieanlagen, während Angriffe zunehmen

Ukrainische Drohnenangriffe auf russische Energieziele und verstärkte russische Bombardierungen in der Ukraine: Zivile Opferzahlen steigen laut UN.

Ukrainische Streitkräfte haben Langstreckendrohnenangriffe auf russische Energie- und Exportinfrastruktur gestartet. Dabei trafen sie ein Exportterminal in der Oblast Rostow sowie Ölanlagen in Jaroslawl und Udmurtien. Die russischen Behörden meldeten, dass die Luftabwehr 12 ukrainische Drohnen nahe Moskau abgeschossen habe, was kurzzeitig den lokalen Flughafenbetrieb unterbrach.

Gleichzeitig verstärkten russische Streitkräfte die Bombardierungen in ukrainischen Regionen. In der Oblast Dnipropetrowsk berichteten lokale Beamte von über 50 Drohnen- und Artillerieangriffen, bei denen drei Menschen getötet und sechs verletzt wurden. Ein separater russischer Drohnenangriff auf ein Gewerbegrundstück in Saporischschja verletzte vier Menschen, darunter zwei Kinder.

Bei einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats hob die UN-Beamtin Kayoko Gotoh einen starken Anstieg der zivilen Opferzahlen in der Ukraine im Juli hervor. Sie nannte mindestens 56 zivile Tote in Kiew, die durch russische Angriffe auf Wohngebiete und Infrastruktur verursacht wurden.

Quellen: Investor.bg, Ukrinform

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US-Senat treibt neue Russland-Sanktionen voran, Moskau dementiert erneute Mobilmachung

US-Senat treibt neue Russland-Sanktionen voran, Moskau dementiert erneute Mobilmachung

US-Senat treibt neue Russland-Sanktionen voran; Moskau dementiert erneute Mobilmachung. Selenskyj in Washington, Medwedew meldet 200.000 Freiwillige.

Der US-Senat hat mit 86 zu 12 Stimmen ein umfassendes Sanktionspaket gegen Russlands Energiesektor auf den Weg gebracht. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj nahm an der Abstimmung im Kapitol teil, die zu Ehren des verstorbenen republikanischen Senators Lindsey Graham stattfand und darauf abzielte, den wirtschaftlichen Druck auf Moskau zu verstärken.

Der Schritt des Gesetzgebers fällt zeitlich zusammen mit Äußerungen des stellvertretenden Vorsitzenden des russischen Sicherheitsrats, Dmitri Medwedew, der behauptete, dass sich in der ersten Jahreshälfte 200.000 Freiwillige zum Militär gemeldet hätten, und damit ukrainische Behauptungen über eine bevorstehende Mobilisierung dementierte.

Unterdessen halten Gefechte mit großer Reichweite an. Moskau meldete den Abschuss von über 390 ukrainischen Drohnen, während ukrainische Quellen Schäden an einem nahe gelegenen Stahlwerk meldeten.

Diese folgen auf jüngste Drohnenangriffe auf russische Logistikzentren, während Kiew darauf beharrt, dass Moskau die Verlegung von 30.000 nordkoreanischen Soldaten in die Region Woronesch plane.

Quellen: Hartpunkt, ORF, Sweden Herald.

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03
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Fragiler Waffenstillstand durch Angriff in Jordanien auf die Probe gestellt, während Gespräche andauern

Fragiler Waffenstillstand durch Angriff in Jordanien auf die Probe gestellt, während Gespräche andauern

Ein fragiler Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran gerät nach einem gemeldeten Raketenangriff auf einen US-Stützpunkt in Jordanien unter neuen Druck. Gespräche laufen weiter.

Ein fragiler Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran gerät nach einem gemeldeten iranischen Raketenangriff auf einen US-Militärstützpunkt in Jordanien unter neuen Druck.

Diplomatische Gespräche zwischen Washington und Teheran laufen während einer kurzen Pause der Angriffe weiter. US-Präsident Donald Trump erklärte, dass "in-depth talks with Iran" stattfinden, und warnte, dass ein Scheitern zu einer Rückkehr zu "a large-scale military operation" führen würde. Trump wies auch Bedenken hinsichtlich Waffenknappheit zurück und behauptete, die USA hätten "more ammunition than anyone else and well beyond our needs."

Unterdessen traf der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu in Washington ein, um angesichts wachsender Spannungen mit der US-Führung auf eine Fortsetzung der Militäraktion zu drängen. Zudem deuten pakistanische Geheimdienstbewertungen darauf hin, dass eine mögliche US-Bodenoffensive an der Küste trotz militärischer Warnungen weiterhin in Betracht gezogen wird.

Quellen: Corriere della Sera, La Stampa, ORF

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04
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Waldbrände bei Bordeaux erzwingen Massenevakuierungen, während sich die Feuer in Frankreich und Spanien ausbreiten

Waldbrände bei Bordeaux erzwingen Massenevakuierungen, während sich die Feuer in Frankreich und Spanien ausbreiten

Waldbrände bei Bordeaux: Massenevakuierungen und schwere Verkehrsbehinderungen, während sich die Feuer in Frankreich und Spanien ausbreiten. Über 42.000 Hektar zerstört, zwei Feuerwehrtote.

Waldbrände im Südwesten Frankreichs und Spaniens rücken weiter auf die Außenbezirke von Bordeaux vor, was Massenevakuierungen und schwere Verkehrsbehinderungen bis hin zur Einstellung von Regionalzügen zur Folge hat. Behörden berichteten, dass im Département Gironde über 42.000 Hektar zerstört wurden, was zu insgesamt mehr als 115.000 Hektar verbrannten Landes in ganz Frankreich in diesem Jahr beiträgt.

Extrem hohe Temperaturen und schweres Wetter, einschließlich einer feuerbedingten Pyrocumulonimbus-Wolke, die unberechenbare Winde und Blitze erzeugt, haben die Löscharbeiten erheblich behindert. In der Zwischenzeit leiteten die französischen Behörden Ermittlungen wegen Brandstiftung ein, nachdem drei verdächtige Brände in der Region Var entdeckt wurden. Zwei Feuerwehrtote wurden bestätigt.

Die Zahlen der Vertriebenen variieren je nach Bericht, mit Schätzungen zwischen 220.000 und mehr als 325.000 evakuierten Menschen. Der französische Präsident Emmanuel Macron berief eine Krisensitzung ein, während Beamte warnen, dass die Brände noch lange nicht unter Kontrolle sind.

Quellen: BBC News, Der Standard, France24, Helsingin Sanomat, Le Figaro.

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05
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Golfmonarchien bieten Finanzdeal zur Beendigung der Blockade der Straße von Hormus an

Golfmonarchien bieten Finanzdeal zur Beendigung der Blockade der Straße von Hormus an

Golfmonarchien bieten Iran Finanzdeal zur Lösung der Straße-von-Hormus-Blockade, während italienische Koalition über Militärfinanzierung streitet.

Oman hat einen gemeinsamen Vorschlag der Golfstaaten unterbreitet, der Iran einen finanziellen Beitrag zur Lösung der anhaltenden Blockade der Straße von Hormus anbietet, die Schäden von bis zu 90 Milliarden US-Dollar verursacht hat. Die Vermittler gestalteten die vorgeschlagene Zahlung so, dass sie nicht als Transitzoll eingestuft wird, um rechtliche Präzedenzfälle zu vermeiden und Reibungen mit Washington zu umgehen.

Gleichzeitig bleibt die politische Spannung innerhalb der italienischen Regierungskoalition in Bezug auf Militärfinanzierung bestehen. Nach der Ankündigung von Außenminister Antonio Tajani, auf 14,9 Milliarden Euro aus der Safe-Verteidigungskreditlinie der Europäischen Union zugreifen zu wollen, betonten Koalitionspartner von Lega und Brüder Italiens, dass endgültige Entscheidungen über militärische Beschaffungen eine ausdrückliche parlamentarische Genehmigung erfordern.

Quellen: Corriere della Sera, Il Messaggero.

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