
Schwedens Opposition liegt bei knapper Parlamentswahl knapp vorn
Vorläufige Ergebnisse der schwedischen Parlamentswahl zeigen einen knappen Vorsprung der Mitte-links-Opposition unter Magdalena Andersson gegenüber dem Regierungsbündnis von Ministerpräsident Ulf Kristersson.
Vorläufige Ergebnisse der schwedischen Parlamentswahl deuten auf einen knappen Vorsprung der Mitte-links-Opposition unter Magdalena Andersson gegenüber dem Regierungsbündnis von Ministerpräsident Ulf Kristersson hin. Nach Auszählung von über 90 Prozent der Stimmen wird erwartet, dass der vier Parteien umfassende Oppositionsblock 175 oder 176 der 349 Sitze im Reichstag gewinnt, verglichen mit 173 oder 174 Sitzen für die amtierende Koalition.
Der Wahlkampf war von Debatten über öffentliche Dienstleistungen, Gesundheitsversorgung und wirtschaftliche Stabilität geprägt, daneben gab es Vorwürfe möglicher ausländischer Einflussnahme. Die Oppositionsführung forderte die Regierung auf, sich vor der Wahl mit Bedenken hinsichtlich russischen Einflusses in Verbindung mit den rechtspopulistischen Schwedendemokraten zu befassen. Die Wahlbehörden wiesen darauf hin, dass endgültige Ergebnisse noch nicht bestätigt sind, solange Brief- und Auslandswahlzettel ausgezählt werden.
Quellen: Cyprus Mail, Mediapool, NEXTA, The Insider, The Local Sweden



