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30. Juli 2026, 14:00 UTC

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Russland und Ukraine liefern sich schwere nächtliche Angriffe über die Grenzen hinweg

Russland und Ukraine liefern sich schwere nächtliche Angriffe über die Grenzen hinweg

Russische Streitkräfte starteten einen großflächigen Raketen- und Drohnenangriff auf die Ukraine. Ukrainische Drohnen griffen russisches Territorium an. Polen sicherte seinen Luftraum.

Russische Streitkräfte haben in der Nacht einen großflächigen Raketen- und Drohnenangriff auf die Ukraine gestartet und dabei Großstädte wie Kiew, Lwiw und Dnipropetrowsk getroffen. Ukrainische Medien berichten von mindestens acht Toten und über einem Dutzend Verletzten, wobei ein Wohngebäude in Krywyj Rih direkt beschädigt wurde. Aufgrund der Nähe der Angriffe zu den NATO-Grenzen ließ das benachbarte Polen Kampfjets aufsteigen, um seinen Luftraum zu sichern.

Vor dem Beschuss forderte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj die Bürger auf, Schutz zu suchen, und appellierte an die internationalen Partner um zusätzliche Luftabwehrsysteme zum Schutz von Zivilisten.

Gleichzeitig griffen ukrainische Streitkräfte russisches Territorium mit Langstreckendrohnen an. Der Moskauer Bürgermeister Sergej Sobjanin erklärte, die Luftabwehr habe über 390 auf die Hauptstadt gerichtete Drohnen abgefangen. Unterdessen berichteten ukrainische Medien von einem Drohnenangriff auf ein Industrie-Stahlwerk in der Region Moskau.

Quellen: FAZ, ORF, Sweden Herald.

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Polnischer Ministerpräsident: Russische Rakete wahrscheinlich nahe Grenze gelandet

Polnischer Ministerpräsident: Russische Rakete wahrscheinlich nahe Grenze gelandet

Polens Premier Tusk sagt, eine russische Rakete sei wahrscheinlich nahe der Grenze gelandet. EU-Kommissionspräsidentin verurteilt Angriff.

Der polnische Ministerpräsident Donald Tusk erklärte, dass erste Anzeichen auf eine russische Waffe hindeuten, die am Donnerstag während des Luftangriffs auf die Ukraine im Osten Polens niedergegangen ist. „All the indications are that it was a Russian ballistic missile of the Kh-101 type“, so Tusk, fügte jedoch hinzu, dass die Behörden „want to be one hundred percent sure“ bezüglich des genauen Systems und der Herkunft seien.

Der Krater in Tarnawa Kolonia wurde entdeckt, nachdem über Nacht umfangreiche russische Drohnen- und Raketenangriffe auf die Ukraine stattfanden, bei denen mindestens acht Menschen getötet wurden, darunter drei Kinder, und die zivile Infrastruktur in Kryvyi Rih und nahe Lwiw beschädigt wurde. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen verurteilte den Angriff auf polnisches Territorium, während die Verteidigungskräfte die forensische Analyse am Einschlagsort fortsetzen.

Quellen: BBC News, Bloomberg, La Vanguardia, ORF.

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Ungarn und Rumänien legen Kernreaktoren still, da Donau-Wasserstände historisch niedrig sind

Ungarn und Rumänien legen Kernreaktoren still, da Donau-Wasserstände historisch niedrig sind

Ungarn und Rumänien legen wegen Dürre und niedriger Donau-Wasserstände Kernkraftwerke still.

Ungarn und Rumänien haben damit begonnen, Kernkraftwerke vom Netz zu nehmen, da eine schwere Dürre die Wasserstände der Donau auf historische Tiefstände sinken lässt.

Der ungarische Ministerpräsident Péter Magyar kündigte an, dass das Kernkraftwerk Paks innerhalb von 24 bis 72 Stunden vollständig vom Netz getrennt wird, da es an Kühlwasser mangelt. Die Entscheidung folgt der Abschaltung beider Reaktoren im rumänischen Kernkraftwerk Cernavodă durch den Betreiber Nuclearelectrica. Es ist das erste Mal in der Geschichte, dass Rumäniens einziges Kernkraftwerk aufgrund von Dürre seinen Betrieb vollständig eingestellt hat.

Die sinkenden Wasserstände entlang der Donau haben auch die Wasserkraftproduktion im Nachbarland Serbien reduziert, wo Temperaturen von bis zu 40 Grad Celsius erwartet werden. Die rumänischen Behörden haben die Bevölkerung aufgefordert, den Stromverbrauch zu senken, um eine Abhängigkeit von Erdgas und teuren Importen zu vermeiden, da die Hitzewellen anhalten.

Quellen: Der Standard, Die Zeit, ORF, Point, Sweden Herald

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