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2. Aug. 2026, 02:30 UTC

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Russische Luftangriffe treffen Kiew, Rakete explodiert in Polen

Russische Luftangriffe treffen Kiew, Rakete explodiert in Polen

Russische Luftangriffe haben Kiew getroffen und mindestens acht Menschen getötet. Ein russischer Marschflugkörper explodierte in Polen und verstärkt Sorgen vor Eskalation.

Bei russischen Luftangriffen in der gesamten Ukraine sind in der Nacht mindestens acht Menschen getötet und Dutzende verletzt worden, wobei die Hauptstadt Kiew schwer bombardiert wurde. Nach Angaben lokaler Beamter starben in Kiew vier Bewohner und 15 wurden verletzt, nachdem Angriffe fünfstöckige Wohnkomplexe und Geschäftsgebäude beschädigt hatten.

Während des Beschusses drang ein russischer Marschflugkörper in den polnischen Luftraum ein, flog etwa 100 Kilometer in sechs Minuten und explodierte schließlich auf einem Feld in Ostpolen. Der Einschlag hinterließ einen fünf Meter tiefen und zehn Meter breiten Krater und verstreute Trümmer über einen Radius von 200 Metern, was die Besorgnis über eine mögliche regionale Eskalation verstärkte.

Unterdessen wiederholte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj seine Forderung an die USA, Lizenzen zu erteilen, die es der Ukraine ermöglichen, Patriot-Luftabwehr-Abfangraketen im Inland zu produzieren. Washington zögert weiterhin, den Transfer zu genehmigen. Selenskyj beschuldigte Moskau außerdem, bei der jüngsten Offensive ballistische Raketen aus Nordkorea einzusetzen.

Quellen: FAZ, ORF.

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USA und Israel bereiten mögliche Angriffe auf iranische Energiestätten nach Raketenabfang vor

USA und Israel bereiten mögliche Angriffe auf iranische Energiestätten nach Raketenabfang vor

Das US-Militär hat iranische Raketen abgefangen. Als Reaktion planen die USA und Israel Angriffe auf die iranische Energieinfrastruktur. Die Ölpreise fallen dennoch.

Das US-Militär hat nach einer Phase relativer Ruhe mehrere iranische ballistische Raketen abgefangen, die auf amerikanische Stellungen im Nahen Osten gerichtet waren. Als Reaktion auf die erneuten Spannungen bereiten gemeinsame amerikanische und israelische Streitkräfte Berichten zufolge umfangreiche Angriffe auf die iranische Energieinfrastruktur vor, die bereits am Wochenende beginnen könnten.

Der US-Präsident Donald Trump erklärte bei einer Kabinettssitzung in Camp David, der Iran sei "almost defeated", und bekräftigte, dass die amerikanischen Streitkräfte über enorme Munitionsvorräte verfügen. Teheran konterte mit Drohungen von Vergeltungsschlägen und richtete formelle Warnungen an Bulgarien und Zypern, keine US-Militärstationierungen auf ihrem Boden zuzulassen. Gleichzeitig kündigte Saudi-Arabien eine maritime Sicherheitskoalition zum Schutz der Schifffahrtswege im Roten Meer an.

Trotz der militärischen Eskalation fielen die Rohölpreise im asiatischen Handel um über fünf Prozent, da Anleger auf diplomatische Fortschritte hoffen.

Quellen: Corriere della Sera, El Mundo, FAZ, Sweden Herald.

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Tödlicher Bombenanschlag auf Moskauer Café fällt mit erneuten russischen Angriffen auf die Ukraine zusammen

Tödlicher Bombenanschlag auf Moskauer Café fällt mit erneuten russischen Angriffen auf die Ukraine zusammen

Bei einem Bombenanschlag auf ein Café in Moskau sterben drei Menschen. Gleichzeitig greift Russland die Ukraine erneut an – mindestens acht Tote. Selenskyj fordert US-Untersuchungen.

Bei einer Bombenexplosion in einem Moskauer Café sind drei Menschen ums Leben gekommen und mindestens 15 weitere verletzt worden. Die Veranstaltung galt offenbar dem Chef der russischen Luftwaffe. Der Anschlag fiel mit erneuten russischen Angriffen auf die Ukraine zusammen, bei denen mindestens acht Menschen getötet wurden, darunter Mitglieder einer Familie in Lwiw. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj forderte daraufhin US-Verteidigungsbeamte auf, die Verwüstung zu untersuchen.

Gleichzeitig mahnte US-Präsident Donald Trump zur Vorsicht bei der Erteilung von Lizenzen an die Ukraine zur lokalen Herstellung von Patriot-Raketenabwehrsystemen und betonte die Notwendigkeit, sensible Militärtechnologie zu schützen. Überdies gibt es Berichte aus ukrainischen Kriegsgefangenenlagern, in denen afrikanische Staatsangehörige schilderten, wie sie getäuscht und zum Unterzeichnen russischer Militärverträge bewegt worden seien, bevor sie an die Front verlegt wurden.

Quellen: Corriere della Sera

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04
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Waldbrände in Frankreich und Spanien eskalieren – mehr als 250.000 Menschen evakuiert

Waldbrände in Frankreich und Spanien eskalieren – mehr als 250.000 Menschen evakuiert

Schwere Waldbrände in Frankreich und Spanien: Hunderttausende evakuiert, Bahnverkehr unterbrochen, Tour de France umgeleitet.

Die Bemühungen zur Eindämmung schwerer Waldbrände im Südwesten Frankreichs und in Spanien wurden intensiviert, während extreme Wetterbedingungen die Einsatzkräfte weiterhin behindern. Hohe Temperaturen und wechselnde Winde trieben die Flammen bis an den Stadtrand von Bordeaux, was zu Zugunterbrechungen und Routenänderungen der Tour de France führte. In Spanien riefen die Behörden den nationalen Notstand aus, um die sich über mehrere Regionen ausbreitenden Brände zu bekämpfen.

In beiden Ländern sind Massenevakuierungen im Gange, wobei die Schätzungen zwischen 250.000 und über 325.000 Vertriebenen liegen. Allein im französischen Département Gironde wurden mehr als 42.000 Hektar zerstört. Zusätzliche Gefahren für die Feuerwehrleute gehen von einer „unprecedented pyrocumulonimbus cloud“ aus, die lokale Blitze und Windböen erzeugt. In der Region Var untersuchen die Behörden mögliche Brandstiftung, nachdem drei nahezu gleichzeitige Zündungen entdeckt wurden. Zwei Feuerwehrleute sind bei den Löscharbeiten ums Leben gekommen.

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05
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EU-Minister halten Notfallgespräche ab, da die Zahl der Todesopfer in Ceuta 67 erreicht

EU-Minister halten Notfallgespräche ab, da die Zahl der Todesopfer in Ceuta 67 erreicht

Die spanische Enklave Ceuta erlebt einen Massenzustrom von Migranten. Die EU-Innenminister beraten über die Krise, während die Zahl der Toten auf 67 steigt.

Die Lage in der spanischen Enklave Ceuta hat sich stabilisiert, nachdem schätzungsweise 50.000 bis 60.000 Migranten aus Marokko angekommen sind. Die spanischen Behörden bestätigten jedoch, dass die Zahl der Todesopfer durch Ertrinken 67 erreicht hat.

Als Reaktion auf den Zustrom werden sich die Innenminister der Europäischen Union am Dienstag zu einer Notfallsitzung treffen. Das Treffen wurde von 22 Mitgliedstaaten beantragt, die eine strengere Kontrolle der Außengrenzen und koordinierte Maßnahmen fordern.

Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez kritisierte Vorschläge einiger europäischer Staats- und Regierungschefs bezüglich Schengen-Beschränkungen und bezeichnete harte Reaktionen auf die Krise als "selfish, polarising and unlawful." Die spanischen Behörden bekräftigten ihre Pläne, die Migranten nach Marokko zurückzuführen, während die diplomatischen Gespräche andauern.

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