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25. Okt. 2026, 23:30 UTC

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01
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EU verlängert Russland-Sanktionen nach Streichung zweier Oligarchen von der Liste

EU verlängert Russland-Sanktionen nach Streichung zweier Oligarchen von der Liste

Die EU hat ihre Sanktionen gegen fast 3.000 Personen und Organisationen mit Russland-Bezug verlängert, nachdem zwei Oligarchen von der Liste gestrichen wurden.

Diplomaten der Europäischen Union haben einen Streit über Sanktionen gegen fast 3.000 Personen und Organisationen mit Verbindungen zu Russlands Invasion in der Ukraine beigelegt und die Maßnahmen verlängert, nachdem sie sich darauf verständigt hatten, zwei prominente Geschäftsleute von der Liste zu streichen.

Die Einigung kam nach Forderungen von Mitgliedstaaten, darunter Frankreich, die Slowakei und Luxemburg, den Stahlmagnaten Alisher Usmanov und den Finanzier Mikhail Fridman aus dem Register zu streichen. Ohne die einstimmige Zustimmung aller 27 Mitgliedstaaten wären die bestehenden Strafmaßnahmen aufgrund von Fristen zur Verlängerung automatisch außer Kraft getreten.

Gleichzeitig billigten die in Luxemburg versammelten Außenminister der EU förmlich ein umfangreiches neues Sanktionspaket, das Russlands militärische Versorgungsnetzwerke und finanzielle Vermögenswerte weiter einschränken soll.

Quellen: Correctiv, Der Standard, FAZ, ORF, Tagesschau.

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02
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Ehemaliger ukrainischer Verteidigungschef drängt auf Vorbereitung von Nachkriegswahlen

Ehemaliger ukrainischer Verteidigungschef drängt auf Vorbereitung von Nachkriegswahlen

Der ehemalige ukrainische Verteidigungsminister Mykhailo Fedorov drängt auf die Schaffung technischer und gesetzlicher Grundlagen für Nachkriegswahlen.

Der ehemalige ukrainische Verteidigungsminister Mykhailo Fedorov, der im Juli von Präsident Wolodymyr Selenskyj entlassen wurde, hat die ukrainischen Behörden aufgefordert, die Grundlagen für kommende nationale Wahlen zu schaffen. Das derzeit geltende Kriegsrecht verbietet zwar die Abhaltung von Wahlen während des andauernden Konflikts, doch Fedorov betonte, dass technische und gesetzliche Rahmenbedingungen im Voraus geschaffen werden müssten.

Die Initiative zielt darauf ab, demokratische Kontinuität zu sichern und komplexe logistische Herausforderungen zu bewältigen, etwa die Organisation von Wahlverfahren für Millionen vertriebener Bürger, Flüchtlinge im Ausland und aktive Militärangehörige, sobald die Bedingungen es zulassen. Die ukrainische Führung hat keinen Zeitplan für die Beendigung des Kriegsrechts oder die Ansetzung nationaler Wahlen bekannt gegeben.

Quellen: Le Monde

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03
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Spannungen steigen: Kreml zielt auf Norwegen, Ukraine trifft Raffinerie bei Moskau

Spannungen steigen: Kreml zielt auf Norwegen, Ukraine trifft Raffinerie bei Moskau

Putin wirft Norwegen "statsterrorisme" vor, norwegische Politiker rufen zur Wachsamkeit auf; ukrainische Drohnenangriffe treffen eine Ölanlage bei Moskau.

Die Spannungen zwischen Russland und den nordeuropäischen Staaten eskalieren weiter, begleitet von scharfer Rhetorik aus dem Kreml und neuen militärischen Entwicklungen. Der russische Präsident Wladimir Putin warf Norwegen nach jüngsten NATO-Manövern und der Beschlagnahme eines russischen Schiffes "statsterrorisme" – Staatsterrorismus – vor. Als Reaktion riefen norwegische Politiker, darunter Ministerpräsident Jonas Gahr Støre, die Bürger dazu auf, wachsam zu bleiben und auf mögliche Bedrohungen vorbereitet zu sein.

Gleichzeitig richteten ukrainische Drohnenangriffe sich auf eine wichtige Ölanlage bei Moskau. Ukrainische Vertreter erklärten, der Angriff habe mehr als 50 Prozent der inländischen Raffineriekapazität Russlands außer Betrieb gesetzt. Nordische Analysten weisen darauf hin, dass Moskau zwar über die Ressourcen verfügt, einen langwierigen Konflikt aufrechtzuerhalten, seine Führung jedoch zunehmend hohe Risiken eingeht. Europäische Sicherheitsexperten betonen, dass langfristige Stabilität eine entscheidende Niederlage Moskaus erfordert.

Quellen: Aftenposten, Berlingske, Dagens Næringsliv, TV 2 Nyheter, VG

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04
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Netanyahu lehnt von den USA unterstützten Gaza-Friedensplan ab und fordert Entwaffnung der Hamas

Netanyahu lehnt von den USA unterstützten Gaza-Friedensplan ab und fordert Entwaffnung der Hamas

Israels Ministerpräsident Netanyahu lehnt einen von den USA unterstützten 15-Punkte-Friedensplan für Gaza ab und fordert die Entwaffnung der Hamas.

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hat einen von US-Präsident Donald Trump vorgeschlagenen 15-Punkte-Friedensrahmen für Gaza offiziell abgelehnt, den die Hamas akzeptiert hatte. Vor seinem Kabinett erklärte Netanyahu, die israelischen Streitkräfte "will not carry out any withdrawal until Hamas is genuinely disarmed" und bestand darauf, Sicherheitsbedrohungen in dem Gebiet zu neutralisieren.

Die Ablehnung verdeutlicht die eskalierenden diplomatischen Spannungen zwischen Jerusalem und Washington, trotz des jüngsten amerikanischen Drucks, der zu einer Verringerung größerer israelischer Offensivoperationen geführt hatte. Netanyahus Entscheidung fällt vor der für den 27. Oktober angesetzten israelischen Parlamentswahl, während er die Forderungen rechtsgerichteter Koalitionspartner mit der Wahrung der entscheidenden Beziehungen zu den Vereinigten Staaten in Einklang bringen muss. Die Hamas hatte den vorgeschlagenen 15-Punkte-Friedensrahmen bereits Ende Juli akzeptiert.

Quellen: Cyprus Mail, France24, STV News, The Guardian, The Herald.

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