
Eskalation nahe der Straße von Hormus trotz diplomatischer Beteuerungen der USA und Irans
Konfrontationen nahe der Straße von Hormus verschärfen regionale Spannungen trotz Waffenruhe. US-Zentralkommando meldet Zerstörung iranischer Schiffe, Teheran behauptet Raketenangriffe.
Jüngste Konfrontationen nahe der Straße von Hormus haben die regionalen Sicherheitsbedenken verschärft, trotz einer früheren Waffenruhe-Vereinbarung. Das US-Zentralkommando meldete die Zerstörung von fünf Schiffen der iranischen Revolutionsgarden nach einem versuchten Angriff auf amerikanische Marineeinheiten. Die staatlichen Medien Teherans reagierten mit der Behauptung, iranische Streitkräfte hätten 20 Raketen auf US-Militärstellungen in Jordanien abgefeuert und sechs Seefahrzeuge getroffen, darunter drei Tanker und einen Flugzeugträger. Einsatzkräfte konnten einen Brand an Bord eines getroffenen Handelsschiffs erfolgreich löschen.
US-Präsident Donald Trump erklärte, die strategische Wasserstraße bleibe in Betrieb, und behauptete, der Iran erlebe "great difficulties". Amerikanische Geheimdienstberichte warnten jedoch, dass Kommandeure der Revolutionsgarden die Lage als vorteilhaft betrachten könnten, was das Risiko einer weiteren Eskalation erhöhe.
Quellen: Corriere della Sera, Il Messaggero, La Repubblica.

