Waldbrände rücken auf Bordeaux vor, Evakuierungen in Frankreich und Spanien nehmen zu

Waldbrände rücken auf Bordeaux vor, Evakuierungen in Frankreich und Spanien nehmen zu
Foto: BBC News

Waldbrände im Südwesten Frankreichs rücken auf Bordeaux vor, über 42.000 Hektar zerstört. Evakuierungen in Frankreich und Spanien steigen. Krisensitzung der Behörden.

Waldbrände im Südwesten Frankreichs rücken weiter auf Bordeaux vor und verwüsten mehr als 42.000 Hektar in der Region Gironde. Die französischen Behörden beriefen eine Krisensitzung ein, während die Feuerwehr gegen extreme Hitze, böigen Wind und durch Brände verursachte Wetterphänomene kämpft. In Spanien gilt weiterhin der nationale Notstand, während sich die Brände ausbreiten.

Die Opfer- und Vertreibungszahlen variieren je nach Berichterstattung. Der Standard berichtet, dass zwei Feuerwehrleute bei der Bekämpfung der Brände ums Leben gekommen sind. Die Schätzungen der Vertreibungen bleiben widersprüchlich: BBC News berichtet von über 250.000 Evakuierungen insgesamt in Frankreich und Spanien, während Helsingin Sanomat Zahlen von über 325.000 nennt. Allein in der Gironde haben die örtlichen Behörden 220.000 Einwohner evakuiert, die nicht zurückkehren dürfen, bis sich die Lage stabilisiert. Wichtige Verkehrsverbindungen, darunter die Bahnstrecke Bordeaux-Biarritz, wurden eingestellt. Inzwischen haben die Behörden im französischen Département Var strafrechtliche Ermittlungen wegen möglicher Brandstiftung eingeleitet, nachdem drei gleichzeitige Brandausbrüche gemeldet wurden.

Quellen: BBC News, Der Standard, France24, Helsingin Sanomat, Le Figaro

Quellen

Frühere Berichterstattung

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