US- und saudische Streitkräfte vergelten nach iranischem Raketenhagel

Nexus Europa Redaktion
US- und saudische Streitkräfte vergelten nach iranischem Raketenhagel
Foto: El Mundo

US- und saudische Streitkräfte schlagen nach iranischem Raketenangriff zurück. Trump bestätigt Vergeltung, bleibt aber offen für Verhandlungen.

Das US-Zentralkommando und jordanische Luftabwehrsysteme haben mehrere iranische ballistische Raketen abgefangen, die in einem Überraschungsangriff auf amerikanische Stellungen im Nahen Osten abgefeuert wurden. Offiziellen Quellen zufolge wurden alle anfliegenden Geschosse erfolgreich abgewehrt, wobei Jordanien bestätigte, fünf Raketen abgefangen zu haben.

Der Angriff erfolgte während des Besuchs des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu in Washington. Als Reaktion führten gemeinsame US- und saudische Streitkräfte in Irak Präzisionsluftangriffe gegen Milizionäre durch, die mit der iranischen Revolutionsgarde verbunden sind.

US-Präsident Donald Trump bestätigte, dass die amerikanischen Streitkräfte gegen Teheran Vergeltung üben würden, sich aber gleichzeitig für Verhandlungen offen zeigten. Er erklärte, die US-Munitionsreserven seien "well beyond our needs." Nach den militärischen Auseinandersetzungen fielen die globalen Rohölpreise im asiatischen Handel um über fünf Prozent, in Erwartung einer möglichen diplomatischen Lösung.

Quellen: Corriere della Sera, Dagens Industri, El Mundo, ORF, TVP info

Wie Medien es bewerteten

    • Tagesschau Kritisch Hob einen offiziellen Aufsichtsbericht des Verteidigungsministeriums hervor, der strategische Bestandsengpässe bestätigt und damit den Behauptungen des Präsidenten direkt widerspricht.
    • FAZ Vorsichtig Konzentrierte sich auf Verteidigungsminister Hegseth, der Medienberichte zurückwies, wonach die amerikanischen Verteidigungsbestände gefährlich niedrige Werte erreicht hätten.
    • Tagesschau Kritisch Hob die Feststellungen der Pentagon-Aufsicht hervor, die strategische Engpässe bestätigten, und stellte sie den Behauptungen des Weißen Hauses direkt gegenüber.
    • FAZ Neutral Konzentrierte sich auf die förmliche Zurückweisung des Berichts über gefährlich niedrige Raketenbestände durch Verteidigungsminister Hegseth.
    • Tagesschau Skeptisch Betonte den offiziellen Aufsichtsbericht des Pentagons, der Munitionsengpässe bestätigt, und stellte ihn Trumps Behauptungen einer unbegrenzten Versorgung direkt gegenüber.
    • FAZ Neutral Konzentrierte die Hauptberichterstattung auf die Zurückweisung von Medienberichten durch Verteidigungsminister Hegseth, die gefährlich niedrige Verteidigungsbestände behaupteten.
    • Tagesschau Kritisch Hob den Bericht des Pentagon-Aufsichtsgremiums an den Kongress als direkten Beweis hervor, der offiziellen Behauptungen unbegrenzter militärischer Reserven widerspricht.
    • FAZ Neutral Konzentrierte sich auf Verteidigungsminister Hegseth und die aktive Zurückweisung von Medienberichten über erschöpfte Verteidigungsarsenale durch die Regierung.
    • Tagesschau Skeptisch Betonte einen Aufsichtsbericht des Pentagons, der Bestandslücken bestätigte und damit offiziellen Darstellungen direkt widersprach.
    • FAZ Neutral Konzentrierte sich auf Verteidigungsminister Pete Hegseth, der Berichte zurückwies, wonach die US-Waffenbestände gefährlich erschöpft seien.
    • ORF Neutral Hob Donald Trumps öffentliche Dementis zu Munitionsdefiziten und seine rechtlichen Drohungen gegen Informanten hervor.
    • Die Zeit Neutral Stellte Trump in den Mittelpunkt, der Berichten über schwindende Waffenreserven entgegentrat und Informanten harte Haftstrafen versprach.

Quellen

Frühere Berichterstattung

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