US- und saudische Streitkräfte greifen Ziele im Irak an, nachdem iranischer Raketenangriff abgefangen wurde

US- und saudische Streitkräfte greifen Ziele im Irak an, nachdem iranischer Raketenangriff abgefangen wurde
Foto: El Mundo

US- und saudische Streitkräfte greifen Ziele im Irak an, nachdem ein iranischer Raketenangriff abgefangen wurde. Die Spannungen steigen während Netanyahus Washington-Besuch.

Die Islamischen Revolutionsgarden führten einen überraschenden ballistischen Raketenangriff auf amerikanische Militärstellungen im Nahen Osten durch und beendeten damit eine mehrtägige Ruhephase. Das United States Central Command erklärte, dass alle eingehenden Raketen abgefangen wurden. Jordanische Streitkräfte bestätigten, dass sie fünf iranische Raketen abgefangen hätten, die auf einen US-Stützpunkt in Jordanien abgefeuert wurden.

Als Reaktion führten amerikanische und saudische Streitkräfte gemeinsame Präzisionsschläge im Irak durch, die sich gegen vom Iran unterstützte Milizen richteten, die mit dem Angriff in Verbindung stehen. Die militärische Eskalation fiel mit dem Besuch des israelischen Premierministers Benjamin Netanyahu in Washington zusammen.

US-Präsident Donald Trump erklärte zur Lage, dass die amerikanischen Streitkräfte über Munitionsreserven "well beyond our needs" verfügten. Trotz der Zunahme der Feindseligkeiten fielen die Rohölpreise im asiatischen Handel um über fünf Prozent, während diplomatische Bemühungen andauern.

Quellen: Corriere della Sera, El Mundo, ORF, TVP info

Wie Medien es bewerteten

    • Tagesschau Kritisch Hob einen offiziellen Aufsichtsbericht des Verteidigungsministeriums hervor, der strategische Bestandsengpässe bestätigt und damit den Behauptungen des Präsidenten direkt widerspricht.
    • FAZ Vorsichtig Konzentrierte sich auf Verteidigungsminister Hegseth, der Medienberichte zurückwies, wonach die amerikanischen Verteidigungsbestände gefährlich niedrige Werte erreicht hätten.
    • Tagesschau Kritisch Hob die Feststellungen der Pentagon-Aufsicht hervor, die strategische Engpässe bestätigten, und stellte sie den Behauptungen des Weißen Hauses direkt gegenüber.
    • FAZ Neutral Konzentrierte sich auf die förmliche Zurückweisung des Berichts über gefährlich niedrige Raketenbestände durch Verteidigungsminister Hegseth.
    • Tagesschau Skeptisch Betonte den offiziellen Aufsichtsbericht des Pentagons, der Munitionsengpässe bestätigt, und stellte ihn Trumps Behauptungen einer unbegrenzten Versorgung direkt gegenüber.
    • FAZ Neutral Konzentrierte die Hauptberichterstattung auf die Zurückweisung von Medienberichten durch Verteidigungsminister Hegseth, die gefährlich niedrige Verteidigungsbestände behaupteten.
    • Tagesschau Kritisch Hob den Bericht des Pentagon-Aufsichtsgremiums an den Kongress als direkten Beweis hervor, der offiziellen Behauptungen unbegrenzter militärischer Reserven widerspricht.
    • FAZ Neutral Konzentrierte sich auf Verteidigungsminister Hegseth und die aktive Zurückweisung von Medienberichten über erschöpfte Verteidigungsarsenale durch die Regierung.
    • Tagesschau Skeptisch Betonte einen Aufsichtsbericht des Pentagons, der Bestandslücken bestätigte und damit offiziellen Darstellungen direkt widersprach.
    • FAZ Neutral Konzentrierte sich auf Verteidigungsminister Pete Hegseth, der Berichte zurückwies, wonach die US-Waffenbestände gefährlich erschöpft seien.
    • ORF Neutral Hob Donald Trumps öffentliche Dementis zu Munitionsdefiziten und seine rechtlichen Drohungen gegen Informanten hervor.
    • Die Zeit Neutral Stellte Trump in den Mittelpunkt, der Berichten über schwindende Waffenreserven entgegentrat und Informanten harte Haftstrafen versprach.

Quellen

Frühere Berichterstattung

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