US-Senat verabschiedet Sanktionen gegen Russland während ukrainische Drohnenangriffe eskalieren

US-Senat verabschiedet Sanktionen gegen Russland während ukrainische Drohnenangriffe eskalieren
Foto: Sweden Herald

US-Senat stimmt für Sanktionen gegen Russland, während Ukraine Drohnenangriffe verstärkt. Selenskyj trifft Trump, der Patriot-Lizenzen zusagt.

Der US-Senat hat mit 86 zu 12 Stimmen ein umfassendes Sanktionspaket gegen den russischen Energiesektor auf den Weg gebracht. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj nahm an der Abstimmung im Kapitol teil, bevor er US-Präsident Donald Trump traf, der Lizenzen zusagte, die es der Ukraine ermöglichen, Patriot-Luftabwehrraketen im Inland zu fertigen.

Gleichzeitig hat die Ukraine ihre Langstreckendrohnen-Kampagne intensiviert. Moskaus Bürgermeister Sergej Sobjanin berichtete, dass über 390 Drohnen über Nacht abgefangen wurden, während ukrainische Berichte darauf hinweisen, dass ein industrielles Stahlwerk nahe der Hauptstadt getroffen wurde. Weitere Drohnenangriffe auf Logistikzentren des russischen Online-Händlers Wildberries haben einen wirtschaftlichen Schaden von schätzungsweise 1,3 Milliarden US-Dollar verursacht.

Darüber hinaus warnte Selenskyj, dass Moskau plane, 30.000 nordkoreanische Soldaten für einen Einsatz in der Region Woronesch zu rekrutieren und neue ballistische Raketenwerfer aus Pjöngjang zu erwerben.

Quellen: DW, Hartpunkt, ORF, Sweden Herald.

Wie Medien es bewerteten

    • Der Standard Zustimmend Rahmte die Entscheidung als Europas Schritt ein, Kiew mit einem wegweisenden Sanktionspaket zu unterstützen.
    • FAZ Neutral Konzentrierte sich auf die zähen diplomatischen Verhandlungen, die zur Streichung zweier prominenter russischer Oligarchen führten.
    • Der Standard Zustimmend Betonte die Einigung als ein wichtiges Sanktionspaket in Rekordgröße, das die europäische Solidarität mit Kyiv demonstriert.
    • FAZ Neutral Konzentrierte sich auf die diplomatischen Verhandlungen, die dazu führten, dass zwei prominente russische Geschäftsleute von Sanktionen verschont blieben.
    • Der Standard Zustimmend Betonte Europas entschlossenen Schritt, Kyjiw in einem schwierigen diplomatischen Moment mit einem Rekordpaket zu unterstützen.
    • Correctiv Kritisch Konzentrierte sich auf politisches Feilschen, das prominenten russischen Oligarchen durch ihre Streichung von den Sanktionen zugutekam.
    • Der Standard Zustimmend Rahmte das neue Sanktionspaket als kritische europäische Anstrengung ein, die Ukraine angesichts wachsender internationaler Unsicherheit zu unterstützen.
    • FAZ Neutral Konzentrierte sich auf die intensiven diplomatischen Verhandlungen in Brüssel, die zur Streichung zweier Oligarchen führten, um einen Konsens zu sichern.
    • Der Standard Zustimmend Betonte Europas rekordgroßes Sanktionspaket als entscheidenden Schritt zur Unterstützung der Ukraine angesichts internationaler politischer Unsicherheit.
    • Tagesschau Vorsichtig Konzentrierte sich auf diplomatischen Widerstand und Verzögerungen durch Mitgliedstaaten, die Ausnahmen für bestimmte russische Oligarchen anstrebten.
    • Correctiv Kritisch Rahmte die Verhandlungen als beunruhigende Konzession ein, die zwei russischen Oligarchen direkt zugutekommt.
    • Der Standard Zustimmend Hob das Rekord-Sanktionspaket als wichtiges Zeichen europäischer Solidarität mit der Ukraine hervor.
    • FAZ Vorsichtig Konzentrierte sich auf den schwierigen Kompromiss und die politischen Manöver, die zur Verlängerung der Sanktionsliste erforderlich waren.
    • Der Standard Zustimmend Rahmte das neue Sanktionspaket als entscheidenden europäischen Einsatz zur Unterstützung der Ukraine inmitten diplomatischer Spannungen mit Washington.
    • Correctiv Kritisch Betonte, wie interne EU-Streitigkeiten es letztlich ermöglichten, prominente russische Oligarchen von der Sanktionsliste zu streichen.

Quellen

Frühere Berichterstattung

Teilen