US-Gesandte verteidigen russischen Diesel-Deal als Schritt zu Ukraine-Friedensgesprächen

Nexus Europa Redaktion
US-Gesandte verteidigen russischen Diesel-Deal als Schritt zu Ukraine-Friedensgesprächen
Foto: Ziarul de Gardă

US-Unterhändler verteidigen in Miami ein Abkommen zu russischen Diesel-Exporten als Anreiz für Moskau, zu Friedensgesprächen zurückzukehren, stoßen jedoch auf Widerstand in der Ukraine und im US-Kongress.

US-Unterhändler haben ukrainischen Vertretern während Gesprächen in Miami mitgeteilt, dass ein Abkommen, das russische Diesel-Exporte erlaubt, Moskau zu Friedensverhandlungen bewegen soll. Die von US-Präsident Donald Trump unterstützte Maßnahme folgt auf frühere festgefahrene diplomatische Versuche zur Beilegung des Krieges in der Ukraine.

Die Initiative stößt sowohl bei der ukrainischen Führung als auch bei amerikanischen Gesetzgebern über Parteigrenzen hinweg auf Widerstand. Kritiker im US-Kongress warnten, dass eine Lockerung der Handelsbeschränkungen die Sanktionen gegen Moskau untergrabe, während das Weiße Haus versucht, die inländischen Kraftstoffpreise vor den Zwischenwahlen zu senken. Unterdessen stellen politische Analysten fest, dass der russische Präsident Wladimir Putin an seinen Forderungen zur Kontrolle der Region Donbas festhält, was Zweifel daran aufkommen lässt, ob das wirtschaftliche Zugeständnis diplomatische Fortschritte bringen wird.

Quellen: Adevărul, Digi24, HotNews, Moldova1, Ziarul de Gardă.

Quellen

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