US-Abkommen über russischen Diesel löst ukrainische Besorgnis und Kongresskritik aus

US-Abkommen über russischen Diesel löst ukrainische Besorgnis und Kongresskritik aus
Foto: Ziarul de Gardă

US-Gesandte informieren Kyjiw über eine Vereinbarung zu russischen Diesel-Exporten, die Moskau zu Friedensverhandlungen bewegen soll – Kritik aus der Ukraine und dem US-Kongress.

Amerikanische Gesandte haben ukrainische Beamte darüber informiert, dass eine neue Vereinbarung, die russische Diesel-Exporte erlaubt, Moskau zu Friedensverhandlungen zurückbringen soll. Die Strategie folgt auf festgefahrene diplomatische Bemühungen zur Beilegung des Konflikts. Der Plan hat jedoch starke Unzufriedenheit in Kyjiw ausgelöst und parteiübergreifende Kritik im US-Kongress hervorgerufen, wo Abgeordnete warnen, dass eine Lockerung der Energiebeschränkungen die globalen Sanktionen gegen Russland untergrabe.

Analysten weisen darauf hin, dass der russische Präsident Wladimir Putin von seinen Forderungen zur Region Donbas nicht abgerückt ist, was Zweifel daran aufkommen lässt, ob Zugeständnisse beim Treibstoff Moskaus Haltung beeinflussen werden. Inländische politische Beobachter merken zudem an, dass der Schritt erfolgt, während das Weiße Haus versucht, die inländischen Treibstoffpreise vor den bevorstehenden Kongress-Zwischenwahlen zu senken.

Quellen: Adevărul, Digi24, HotNews, Moldova1, Ziarul de Gardă.

Quellen

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