US-Blockade setzt Irans Schattenflotte unter Druck, während verdeckte Netzwerke wachsen

US-Blockade setzt Irans Schattenflotte unter Druck, während verdeckte Netzwerke wachsen
Foto: FAZ

US-Blockade setzt Irans Schattenflotte unter Druck: Teheran baute laut Reuters ein Netzwerk von über 5.000 Beschaffungsagenturen auf, während die Offshore-Ölreserven erschöpft sind.

Die Entwicklungen rund um Irans militärische und maritime Operationen haben sich an mehreren Fronten verschärft. Laut einer von Cyprus Mail zitierten Reuters-Recherche hat Teheran ein Netzwerk von über 5.000 Beschaffungsagenturen aufgebaut, um heimlich Militärgerät im Wert von 2 Milliarden Dollar zu importieren und die Seeblockade der Vereinigten Staaten zu umgehen. Zugleich deuten Berichte darauf hin, dass Irans Offshore-Schattenflotte in Asien ihre Rohölreserven erschöpft hat, wodurch eine wichtige Einnahmequelle aus China versiegt.

Auf See meldete die Islamische Revolutionsgarde Irans, sie habe mehrere Schiffe in der Straße von Hormus ins Visier genommen, und erklärte, mehrere Schiffe seien in Brand geraten oder auf Seeminen gestoßen, nachdem sie die Durchfahrtsvorschriften umgangen hätten. Unterdessen erklärte die Internationale Atomenergiebehörde, sie habe keine Anzeichen dafür gesehen, dass Iran versuche, zuvor bei westlichen Luftangriffen beschädigte Nuklearanlagen wieder aufzubauen, obwohl Teheran den Inspektoren weiterhin den Zugang zu wichtigen Atomanlagen verweigert.

Quellen: Bloomberg, Cyprus Mail, FAZ, Sweden Herald, Trend News Agency.

Wie Medien es bewerteten

  • 2. Nov. 2026, 05:30 UTC
    • FAZ Vorsichtig Hebt die schwere wirtschaftliche Belastung Teherans hervor und betont, dass Irans Offshore-Schattenölreserven unter der US-Blockade vollständig versiegt sind.
    • Cyprus Mail Alarmiert Betont Teherans Fähigkeit, Blockaden zu umgehen, und beschreibt ein massives verdecktes Beschaffungsnetzwerk, das 2 Milliarden Dollar an Gerät einschleuste.

Quellen

Frühere Berichterstattung

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