Ungarn schaltet Beleuchtung von Wahrzeichen ab, während Dürre die Energiekrise verschärft

Ungarn schaltet die Beleuchtung von Wahrzeichen ab, um Strom zu sparen, während Dürre und Hitzewellen die Energieerzeugung entlang der Donau belasten.
Ungarn hat landesweit Energiesparmaßnahmen eingeführt, da schwere Dürre und Hitzewellen die Stromerzeugung entlang der Donau weiter belasten. In Budapest haben die Behörden die nächtliche Beleuchtung wichtiger Wahrzeichen, darunter das Parlamentsgebäude und die Burg Buda, abgeschaltet, um den Stromverbrauch zu senken.
Die Energiesparmaßnahmen folgen auf erzwungene Leistungsreduzierungen im Kernkraftwerk Paks, das zur Kühlung auf Donauwasser angewiesen ist. Niedrige Wasserstände bereiten auch Industrieunternehmen Sorgen, darunter Automobilwerke von BMW und Mercedes-Benz. Der neu ernannte Energieminister István Kapitány überwacht den Notbetrieb des Stromnetzes, um Versorgungsrisiken zu managen. Während auch Nachbarländer wie Rumänien unter Energiedruck stehen, melden andere Länder der Region stabile Reserven.
Quellen: Der Standard, DW, FAZ, Industriemagazin, Tagesschau
Quellen
- Der Standard — Ungarns AKW Paks entgeht knapp dem Stillstand – die Situation bleibt kritisch
- FAZ — Stromknappheit: Dürre testet Ungarns neuen Energieminister
- Industriemagazin — BMW, Mercedes: Wie die Energiekrise Ungarns Autoindustrie erreicht
- DW — Niedriger Wasserstand der Donau bedroht Stromversorgung
- Tagesschau — Ungarn schaltet Licht an Wahrzeichen wegen Energiekrise ab
Frühere Berichterstattung
- 5. Aug. 2026, 02:00 UTCUngarns Atomkraftwerk Paks entgeht knapp einer Abschaltung wegen schwerer Dürre an der Donau
- 4. Aug. 2026, 15:00 UTCRumänien sprengt in der Donau, um Kühlwasser für Atomkraftwerk zu sichern
- 3. Aug. 2026, 20:00 UTCNiedrige Donauwasserstände lösen Energienotstände in Südosteuropa aus