Ukraine weitet Drohnenkampagne aus, während Kiew mit politischem Umbau und nächtlichen Angriffen konfrontiert ist

Ukraine weitet Drohnenkampagne aus, während Kiew mit politischem Umbau und nächtlichen Angriffen konfrontiert ist
Foto: FAZ

Ukraine weitet Drohnenangriffe aus, um Russland zu Verhandlungen zu zwingen, während Kiew politische Umbesetzungen und nächtliche Raketenangriffe erlebt.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat eine ausgeweitete Langstreckendrohnenstrategie skizziert, die Moskau zu diplomatischen Verhandlungen drängen soll, nach Angriffen, die dem russischen Logistikriesen Wildberries Schäden in Höhe von bis zu 1,3 Milliarden US-Dollar verursacht haben. Gleichzeitig meldete Kiew, dass Russland in der Region Woronesch 30.000 nordkoreanische Soldaten stationieren und zusätzliche nordkoreanische ballistische Raketenwerfer beschaffen will.

In der Nacht dauerten die Luftverteidigungsgefechte an, als russische ballistische Raketenangriffe in drei Bezirken Kiews Brände auslösten. In der Zwischenzeit führten politische Entwicklungen in der Ukraine zu bedeutenden personellen Veränderungen in der Regierung. Die deutsche Zeitung FAZ bezeichnete den Umbau als durch öffentlichen Druck bedingt und hob die demokratische Rechenschaftspflicht im Gegensatz zu Moskaus autokratischem System hervor.

Quellen: FAZ, Hartpunkt, ORF

Wie Medien es bewerteten

  • 26. Juli 2026, 21:30 UTC
    • FAZ Zustimmend Stellte den politischen Umbau in Kiew positiv als Zeichen demokratischer Reaktionsfähigkeit dar, die sich von der russischen Autokratie unterscheidet.
    • Der Standard Zustimmend Rahmte die Entscheidung als Europas Schritt ein, Kiew mit einem wegweisenden Sanktionspaket zu unterstützen.
    • FAZ Neutral Konzentrierte sich auf die zähen diplomatischen Verhandlungen, die zur Streichung zweier prominenter russischer Oligarchen führten.
    • Der Standard Zustimmend Betonte die Einigung als ein wichtiges Sanktionspaket in Rekordgröße, das die europäische Solidarität mit Kyiv demonstriert.
    • FAZ Neutral Konzentrierte sich auf die diplomatischen Verhandlungen, die dazu führten, dass zwei prominente russische Geschäftsleute von Sanktionen verschont blieben.
    • Der Standard Zustimmend Betonte Europas entschlossenen Schritt, Kyjiw in einem schwierigen diplomatischen Moment mit einem Rekordpaket zu unterstützen.
    • Correctiv Kritisch Konzentrierte sich auf politisches Feilschen, das prominenten russischen Oligarchen durch ihre Streichung von den Sanktionen zugutekam.
    • Der Standard Zustimmend Rahmte das neue Sanktionspaket als kritische europäische Anstrengung ein, die Ukraine angesichts wachsender internationaler Unsicherheit zu unterstützen.
    • FAZ Neutral Konzentrierte sich auf die intensiven diplomatischen Verhandlungen in Brüssel, die zur Streichung zweier Oligarchen führten, um einen Konsens zu sichern.
    • Der Standard Zustimmend Betonte Europas rekordgroßes Sanktionspaket als entscheidenden Schritt zur Unterstützung der Ukraine angesichts internationaler politischer Unsicherheit.
    • Tagesschau Vorsichtig Konzentrierte sich auf diplomatischen Widerstand und Verzögerungen durch Mitgliedstaaten, die Ausnahmen für bestimmte russische Oligarchen anstrebten.
    • Correctiv Kritisch Rahmte die Verhandlungen als beunruhigende Konzession ein, die zwei russischen Oligarchen direkt zugutekommt.
    • Der Standard Zustimmend Hob das Rekord-Sanktionspaket als wichtiges Zeichen europäischer Solidarität mit der Ukraine hervor.
    • FAZ Vorsichtig Konzentrierte sich auf den schwierigen Kompromiss und die politischen Manöver, die zur Verlängerung der Sanktionsliste erforderlich waren.
    • Der Standard Zustimmend Rahmte das neue Sanktionspaket als entscheidenden europäischen Einsatz zur Unterstützung der Ukraine inmitten diplomatischer Spannungen mit Washington.
    • Correctiv Kritisch Betonte, wie interne EU-Streitigkeiten es letztlich ermöglichten, prominente russische Oligarchen von der Sanktionsliste zu streichen.

Quellen

Frühere Berichterstattung

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