Ukraine restrukturiert Militärführung, während Zaluzhnyi NATO-Mitgliedschaft ausschließt

Ukraine restrukturiert Militärführung, während Zaluzhnyi NATO-Mitgliedschaft ausschließt
Foto: Respect

Die Ukraine restrukturiert ihre Militärführung; Ex-Kommandeur Zaluzhnyi schließt NATO-Mitgliedschaft aus. Sicherheitsdienst vereitelt Attentate, Luftabwehr scheitert an Raketen.

Der neu ernannte ukrainische Militärchef Mychajlo Drapatyj hat damit begonnen, die Armeeführung umzustrukturieren, um operative Ineffizienzen zu beheben. Drapatyj, bekannt für seine Führungsrolle während der Gefechte in Mariupol 2014, folgt auf frühere Kommandeure im Zuge einer umfassenderen Verwaltungsreform.

Gleichzeitig erklärte Valerii Zaluzhnyi, ukrainischer Botschafter im Vereinigten Königreich und ehemaliger oberster Kommandeur, öffentlich, dass die Ukraine niemals der NATO beitreten werde, und behauptete, das Bündnis bleibe an veralteten Doktrinen gebunden, die für moderne Konflikte ungeeignet seien.

Im Sicherheitsbereich gab der Sicherheitsdienst der Ukraine bekannt, dass er Dutzende russische Attentatsversuche auf Militärangehörige vereitelt habe, die über Online-Dating-Apps und gefälschte soziale Einladungen gelockt worden seien. Unterdessen konnten die Luftabwehrsysteme bei jüngsten Angriffen auf die Region Kiew ballistische Raketen nicht abfangen, was strategische Debatten über die Bekämpfung von Abschussplattformen auf russischem Territorium verschärft.

Quellen: Deník N, Ekonomický deník, Hospodářské noviny, Respect, Seznam Zprávy

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