Russischer Vormarsch stockt, während Moskau ukrainische Energieinfrastruktur ins Visier nimmt

Russischer Vormarsch stockt, während Moskau ukrainische Energieinfrastruktur ins Visier nimmt
Foto: Seznam Zprávy

Russische Bodenoffensive stockt, Moskau verstärkt Angriffe auf ukrainische Energieinfrastruktur vor dem Winter.

Russische Bodenoperationen in der Ukraine sind weitgehend zum Stillstand gekommen. Unabhängige Kartierungsgruppen melden bis Ende September praktisch keine Netto-Territorialverschiebungen, trotz gegenteiliger Fortschrittsbekundungen Moskaus. Während russische Kräfte im August geringfügige Geländegewinne erzielten, wurden diese durch ukrainische Gegenangriffe – darunter bemerkenswerte Vorstöße bei Oleksandrivka – ausgeglichen.

Da die Landoffensiven nur minimale Erfolge bringen, haben russische Streitkräfte die weitreichenden Luftangriffe auf das ukrainische Energienetz vor dem Winter verstärkt. Der ukrainische Premierminister Serhij Koreckyj berichtete, die jüngsten Angriffe stellten den größten Schlag gegen Heizungs- und Stromanlagen seit dem vergangenen Winter dar und hätten gezielt wichtige Infrastruktur in der Region Kyiv getroffen. Unterdessen sank die Effizienz der ukrainischen Luftverteidigung gegen anfliegende Drohnen von 92 Prozent im Mai auf 83 Prozent im September.

Quellen: Deník N, Ekonomický deník, Respect, Seznam Zprávy.

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