Ukraine restrukturiert Militärführung angesichts wachsenden Drucks

Ukraine restrukturiert Militärführung angesichts wachsenden Drucks
Foto: Seznam Zprávy

Die Ukraine baut parallele Kommandostrukturen ab, während der ehemalige Oberbefehlshaber Zaluzhnyi einen NATO-Beitritt ausschließt. Sicherheitskräfte melden vereitelte Attentate und Luftabwehrlücken.

Die militärische Führung der Ukraine unter dem neu ernannten Chef Mychajlo Drapatyj hat begonnen, parallele Kommandostrukturen abzubauen und operative Ineffizienzen zu beheben, die von der früheren Führung hinterlassen wurden. In der Zwischenzeit erklärte Valerii Zaluzhnyi, Botschafter der Ukraine im Vereinigten Königreich und ehemaliger Oberbefehlshaber, öffentlich, dass die Ukraine niemals der NATO beitreten werde, und behauptete, das Bündnis stütze sich auf Doktrinen, die für moderne Kriegsführung ungeeignet seien.

Im Inland sehen sich die ukrainischen Sicherheitskräfte wachsenden Bedrohungen gegenüber. Der Sicherheitsdienst der Ukraine berichtete, Dutzende russische Attentatspläne vereitelt zu haben, die auf Soldaten abzielten, die über Online-Dating-Plattformen gelockt wurden. Gleichzeitig konnten die Luftverteidigungssysteme mehrere russische ballistische Raketen bei jüngsten Angriffen auf die Region Kiew nicht abfangen, was die Diskussionen über direkte Angriffe auf Raketenabschussplattformen auf russischem Territorium intensivierte.

Quellen: Deník N, Ekonomický deník, Hospodářské noviny, Respect, Seznam Zprávy

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