Ukraine drängt auf Evakuierungen, da russische Angriffe eskalieren

Ukraine drängt auf Evakuierungen, da russische Angriffe eskalieren
Foto: Dagens Nyheter

Verstärkte russische Angriffe lösen Evakuierungsaufrufe in der Ukraine aus; Cherson-Gouverneur rät Bewohnern zum Verlassen der Stadt, täglich 250–300 Vertriebene in Losowa.

Verstärkte russische Raketen- und Drohnenangriffe in der gesamten Ukraine haben lokale Behörden dazu veranlasst, die Zivilbevölkerung zur Evakuierung aufzurufen. In Cherson riet Gouverneur Oleksandr Prokudin den Einwohnern, die Stadt vor den erwarteten Energie- und Heizungsengpässen im Winter zu verlassen. Gleichzeitig treffen täglich zwischen 250 und 300 Vertriebene aus der Region Donezk im östlichen Zentrum Losowa ein.

Die anhaltenden Bombardierungen folgen einem Doppelangriff auf ein Einkaufszentrum in Krywyj Rih, bei dem mindestens 14 Menschen getötet und über 120 verletzt wurden. Der Juli verzeichnete die höchste monatliche Zahl ziviler Todesopfer seit Anfang 2022, mit mindestens 437 Toten. Während Präsident Wolodymyr Selenskyj weiterhin westliche Luftverteidigungssysteme fordert, führen die Behörden rund um die Uhr Straßenpatrouillen durch, um die Einhaltung der Wehrpflicht unter geschätzten zwei Millionen Männern durchzusetzen, die den Dienst vermeiden.

Quellen: Dagens Industri, Dagens Nyheter, Svenska Dagbladet, SVT, Sydsvenskan.

Quellen

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