Tschechischer Premierminister warnt vor russischen hybriden Bedrohungen während laufender Kiew-Besuche

Tschechischer Premierminister warnt vor russischen hybriden Bedrohungen während laufender Kiew-Besuche
Foto: Ekonomický deník

Der tschechische Premierminister Andrej Babiš warnt vor russischen hybriden Bedrohungen, während in Kiew Besuche stattfinden und die EU den Schutzstatus für Ukrainer verlängert.

Der tschechische Premierminister Andrej Babiš bestätigte, dass die heimischen Sicherheitsbehörden potenzielle russische hybride Angriffe gegen Staaten, die die Ukraine unterstützen, überwachen, und schloss sich damit den Warnungen des polnischen Premierministers Donald Tusk an.

Die Entwicklung erfolgt, während die stellvertretende Parlamentspräsidentin Barbora Urbanová in Kiew mit ihrer ukrainischen Amtskollegin Olena Kondratiuk zusammentraf, trotz früheren Widerstands des tschechischen parlamentarischen Lenkungsausschusses. Gleichzeitig wartet Generalstabschef Miroslav Hlaváč auf die Freigabe des Verteidigungsministeriums, um an einem Sicherheitsgipfel mit europäischen Militärkommandeuren in der Ukraine teilzunehmen.

Auf europäischer Ebene sind aktualisierte Vorschriften in Kraft getreten, die den vorübergehenden Schutzstatus für vertriebene Ukrainer bis März 2028 verlängern und den Schutz an die Erfüllung der Militärdienstpflichten im Heimatland knüpfen. Unterdessen setzen die tschechischen Behörden ihre Ermittlungen gegen betrügerische Arbeitsvermittlungsnetzwerke fort, die dem Staat Steuereinnahmen entzogen haben.

Quellen: Deník N, Ekonomický deník, iROZHLAS, Respect, Seznam Zprávy

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