Südkorea und USA starten gemeinsame Militärmanöver trotz Trumps Forderung nach Kürzungen

Südkorea und USA starten gemeinsame Militärmanöver trotz Trumps Forderung nach Kürzungen
Foto: FAZ

Die USA und Südkorea haben trotz Trumps Forderung nach Kürzungen ihre gemeinsamen Militärmanöver begonnen. Trump nannte die Übungen zu teuer und ein feindseliges Signal an Nordkorea.

Die gemeinsamen Militärmanöver der USA und Südkoreas haben planmäßig begonnen, obwohl US-Präsident Donald Trump deutliche Kürzungen bei künftigen bilateralen Übungen fordert.

Trump erklärte auf Truth Social, die gemeinsamen Manöver seien zu kostspielig und sendeten ein "völlig unangemessenes und feindseliges" Signal an Nordkorea, wobei er auf seine persönlichen Beziehungen zu Nordkoreas Führer Kim Jong Un verwies. Zwar räumte er ein, dass es zu spät sei, die laufenden elftägigen Operationen "Ulchi Freedom Shield" abzusagen, doch drängte er auf künftige Reduzierungen.

Die Behörden in Seoul bestätigten, dass die geplanten Manöver mit Tausenden von Soldaten im Gange sind. Südkoreanische Beamte betonten, dass die Regierung eine enge sicherheitspolitische Ausrichtung und eine fortlaufende Koordinierung mit Washington beibehalten werde, auch wenn die Feldtrainingsübungen im Vergleich zu den Vorjahren leicht angepasst wurden.

Quellen: Der Spiegel, DW, FAZ, ORF, Tagesschau.

Quellen

Frühere Berichterstattung

Teilen