Selenskyj warnt vor Angriffen: Russischer Angriff bei Kiew fordert zehn Tote

Selenskyj warnt vor Angriffen: Russischer Angriff bei Kiew fordert zehn Tote
Foto: Tagesschau

Ukrainischer Präsident Selenskyj warnt vor Raketenangriffen, während bei Kiew zehn Menschen durch einen russischen Angriff sterben.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat vor unmittelbar bevorstehenden russischen Raketenangriffen innerhalb von 48 Stunden gewarnt, nach jüngsten Luftangriffen im ganzen Land. Ein russischer ballistischer Raketenangriff in der Region Kiew forderte mindestens zehn Tote und verletzte fast 100 Menschen. Ukrainische Beamte machten widersprüchliche Angaben zum Ort des Angriffs: Ein Militärsprecher erklärte, ein privater Sportkomplex sei getroffen worden, während ein Gründer der Verteidigungsindustrie berichtete, die Rakete habe ein Trainingsgelände getroffen, auf dem eine Drohnenmesse stattfand. Separater russischer Gleitbombenangriff auf Saporischschja verletzte mindestens 25 Menschen und beschädigte Häuser sowie ein medizinisches Zentrum. In der Zwischenzeit kündigte Selenskyj Pläne zum Bau einer US-Einrichtung mit ukrainischer Technologie zur Herstellung von Drohnen an, wobei Washingtoner Beamte anmerkten, dass die Bedingungen noch verhandelt werden.

Wie Medien es bewerteten

  • 25. Juli 2026, 09:30 UTC
    • Tagesschau Neutral Stellte den ballistischen Raketenangriff in erster Linie als gezielten Angriff auf eine ukrainische Drohnenindustrie-Veranstaltung dar.
    • ORF Neutral Betonte widersprüchliche Darstellungen zwischen Militärangaben, die einen Sportkomplex nannten, und Branchenquellen, die eine Verteidigungsveranstaltung beschrieben.
    • Der Standard Zustimmend Rahmte die Entscheidung als Europas Schritt ein, Kiew mit einem wegweisenden Sanktionspaket zu unterstützen.
    • FAZ Neutral Konzentrierte sich auf die zähen diplomatischen Verhandlungen, die zur Streichung zweier prominenter russischer Oligarchen führten.
    • Der Standard Zustimmend Betonte die Einigung als ein wichtiges Sanktionspaket in Rekordgröße, das die europäische Solidarität mit Kyiv demonstriert.
    • FAZ Neutral Konzentrierte sich auf die diplomatischen Verhandlungen, die dazu führten, dass zwei prominente russische Geschäftsleute von Sanktionen verschont blieben.
    • Der Standard Zustimmend Betonte Europas entschlossenen Schritt, Kyjiw in einem schwierigen diplomatischen Moment mit einem Rekordpaket zu unterstützen.
    • Correctiv Kritisch Konzentrierte sich auf politisches Feilschen, das prominenten russischen Oligarchen durch ihre Streichung von den Sanktionen zugutekam.
    • Der Standard Zustimmend Rahmte das neue Sanktionspaket als kritische europäische Anstrengung ein, die Ukraine angesichts wachsender internationaler Unsicherheit zu unterstützen.
    • FAZ Neutral Konzentrierte sich auf die intensiven diplomatischen Verhandlungen in Brüssel, die zur Streichung zweier Oligarchen führten, um einen Konsens zu sichern.
    • Der Standard Zustimmend Betonte Europas rekordgroßes Sanktionspaket als entscheidenden Schritt zur Unterstützung der Ukraine angesichts internationaler politischer Unsicherheit.
    • Tagesschau Vorsichtig Konzentrierte sich auf diplomatischen Widerstand und Verzögerungen durch Mitgliedstaaten, die Ausnahmen für bestimmte russische Oligarchen anstrebten.
    • Correctiv Kritisch Rahmte die Verhandlungen als beunruhigende Konzession ein, die zwei russischen Oligarchen direkt zugutekommt.
    • Der Standard Zustimmend Hob das Rekord-Sanktionspaket als wichtiges Zeichen europäischer Solidarität mit der Ukraine hervor.
    • FAZ Vorsichtig Konzentrierte sich auf den schwierigen Kompromiss und die politischen Manöver, die zur Verlängerung der Sanktionsliste erforderlich waren.

Quellen

Frühere Berichterstattung

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