Schwedische Analyse beschreibt unterschiedliche Luftbedrohungen im Ukraine-Konflikt

Schwedische Analyse beschreibt unterschiedliche Luftbedrohungen im Ukraine-Konflikt
Foto: Dagens Nyheter

Eine Analyse von Dagens Nyheter beschreibt ballistische Raketen, Marschflugkörper und Angriffsdrohnen als zentrale Luftbedrohungen im Ukraine-Krieg und fordert mehrschichtige Luftverteidigung.

Die schwedische Tageszeitung Dagens Nyheter hat einen ausführlichen Leitfaden veröffentlicht, der die wichtigsten Luftwaffensysteme im Krieg zwischen Russland und der Ukraine untersucht und die jeweiligen besonderen Herausforderungen für die Verteidigung erläutert.

Die Analyse hebt drei zentrale Bedrohungskategorien hervor: schnelle ballistische Raketen, tief fliegende Marschflugkörper und unbemannte Angriffsdrohnen. Ballistische Raketen fliegen auf hohen Flugbahnen und treten mit extrem hoher Geschwindigkeit wieder ein, was den Bedienern der Luftverteidigung nur minimale Reaktionszeit lässt. Marschflugkörper fliegen in geringer Höhe und nutzen Geländemaskierung, um der Radarerkennung zu entgehen. Langstrecken-Angriffsdrohnen werden derweil häufig in Schwärmen eingesetzt, um Radarnetze zu sättigen und kostspielige Bestände an Abfangraketen zu erschöpfen.

Die Einschätzung kommt zu dem Schluss, dass die Abwehr dieser Luftbedrohungen integrierte, mehrschichtige Luftverteidigungsnetze erfordert, die gleichzeitig auf Hochgeschwindigkeits-, Tiefflug- und Sättigungstaktiken reagieren können.

Quellen: Dagens Nyheter

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