Russischer Raketenangriff auf Drohnenausstellung in Kiew fordert zehn Todesopfer

Russischer Raketenangriff auf Drohnenausstellung in Kiew fordert zehn Todesopfer
Foto: BBC News

Ein russischer Raketenangriff auf eine Drohnenausstellung nahe Kiew hat mindestens zehn Todesopfer gefordert. Präsident Selenskyj verurteilte den Angriff, räumte aber ein, die Schau hätte nicht stattfinden dürfen.

Ein russischer ballistischer Raketenangriff auf eine Militärtechnik-Ausstellung nahe Kiew hat nach Angaben ukrainischer Beamter mindestens zehn Menschen getötet und etwa 100 weitere verletzt. Präsident Wolodymyr Selenskyj verurteilte den Angriff, räumte aber ein, dass die öffentliche Verteidigungsschau nicht hätte stattfinden dürfen. Rettungskräfte durchsuchten Trümmer in der Nähe von Wohnhäusern nach dem Angriff, der eine von Vertretern der Verteidigungsbranche besuchte Veranstaltung traf.

Der Angriff erfolgte im Rahmen breiterer russischer Angriffe im ganzen Land, darunter ein Drohnenangriff auf ein Postamt in Sumy, bei dem zwei Menschen ums Leben kamen. Gleichzeitig hält das politische Nachbeben in Kiew an, nachdem Präsident Selenskyj im Rahmen einer kürzlichen Regierungsumbildung seinen Verteidigungsminister ausgewechselt hat.

Quellen: BBC News, Sweden Herald, The Guardian

Quellen

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