Russische Raketenangriffe auf die Ukraine und Absturz in Polen, während Kiew Patriot-Deal anstrebt

Russische Raketenangriffe auf die Ukraine und Absturz in Polen, während Kiew Patriot-Deal anstrebt
Foto: FAZ

Russische Raketen treffen die Ukraine, eine Rakete stürzt in Polen ab. Kiew sucht Patriot-Abkommen mit den USA.

Russland hat weitreichende Raketenangriffe auf die gesamte Ukraine gestartet, bei denen nach Angaben ukrainischer Behörden mindestens acht Menschen getötet und 50 landesweit verletzt wurden. Kiew erlitt schwere Schäden; örtliche Beamte bestätigten vier Todesfälle und 15 Verletzungen, nachdem Wohn- und Geschäftsgebäude getroffen wurden. Während des Angriffs drang ein russischer Marschflugkörper in den polnischen Luftraum ein, flog rund 100 Kilometer in sechs Minuten und schlug dann in einem offenen Feld ein.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj forderte Washington auf, Lizenzen für die Herstellung von Patriot-Luftabwehrraketen in der Ukraine zu erteilen; der US-Präsident Donald Trump hat den Antrag jedoch noch nicht genehmigt. Selenskyj beschuldigte Moskau außerdem, weiterhin nordkoreanische Waffen einzusetzen.

In Russland bezeichnete Moskaus Bürgermeister Sergei Sobjanin eine Explosion in der Nacht vor einem Restaurant als "terrorist act." Gleichzeitig erließen die russischen Behörden einen Haftbefehl gegen die Tochter des ermordeten Oppositionspolitikers Boris Nemzow.

Quellen: FAZ, ORF

Wie Medien es bewerteten

    • Der Standard Zustimmend Rahmte die Entscheidung als Europas Schritt ein, Kiew mit einem wegweisenden Sanktionspaket zu unterstützen.
    • FAZ Neutral Konzentrierte sich auf die zähen diplomatischen Verhandlungen, die zur Streichung zweier prominenter russischer Oligarchen führten.
    • Der Standard Zustimmend Betonte die Einigung als ein wichtiges Sanktionspaket in Rekordgröße, das die europäische Solidarität mit Kyiv demonstriert.
    • FAZ Neutral Konzentrierte sich auf die diplomatischen Verhandlungen, die dazu führten, dass zwei prominente russische Geschäftsleute von Sanktionen verschont blieben.
    • Der Standard Zustimmend Betonte Europas entschlossenen Schritt, Kyjiw in einem schwierigen diplomatischen Moment mit einem Rekordpaket zu unterstützen.
    • Correctiv Kritisch Konzentrierte sich auf politisches Feilschen, das prominenten russischen Oligarchen durch ihre Streichung von den Sanktionen zugutekam.
    • Der Standard Zustimmend Rahmte das neue Sanktionspaket als kritische europäische Anstrengung ein, die Ukraine angesichts wachsender internationaler Unsicherheit zu unterstützen.
    • FAZ Neutral Konzentrierte sich auf die intensiven diplomatischen Verhandlungen in Brüssel, die zur Streichung zweier Oligarchen führten, um einen Konsens zu sichern.
    • Der Standard Zustimmend Betonte Europas rekordgroßes Sanktionspaket als entscheidenden Schritt zur Unterstützung der Ukraine angesichts internationaler politischer Unsicherheit.
    • Tagesschau Vorsichtig Konzentrierte sich auf diplomatischen Widerstand und Verzögerungen durch Mitgliedstaaten, die Ausnahmen für bestimmte russische Oligarchen anstrebten.
    • Correctiv Kritisch Rahmte die Verhandlungen als beunruhigende Konzession ein, die zwei russischen Oligarchen direkt zugutekommt.
    • Der Standard Zustimmend Hob das Rekord-Sanktionspaket als wichtiges Zeichen europäischer Solidarität mit der Ukraine hervor.
    • FAZ Vorsichtig Konzentrierte sich auf den schwierigen Kompromiss und die politischen Manöver, die zur Verlängerung der Sanktionsliste erforderlich waren.
    • Der Standard Zustimmend Rahmte das neue Sanktionspaket als entscheidenden europäischen Einsatz zur Unterstützung der Ukraine inmitten diplomatischer Spannungen mit Washington.
    • Correctiv Kritisch Betonte, wie interne EU-Streitigkeiten es letztlich ermöglichten, prominente russische Oligarchen von der Sanktionsliste zu streichen.

Quellen

Frühere Berichterstattung

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