Russische Raketenangriffe treffen Kiew – verirrter Marschflugkörper schlägt in Polen ein

Russische Raketenangriffe treffen Kiew – verirrter Marschflugkörper schlägt in Polen ein
Foto: FAZ

Russische Raketenangriffe haben in der Ukraine mindestens acht Menschen getötet. Ein verirrter russischer Marschflugkörper schlug in Polen ein. Kiew fordert von den USA Lizenzen für die Patriot-Produktion.

Russische Streitkräfte haben in der Nacht neue Raketenangriffe auf die Ukraine geflogen. Dabei wurden mindestens acht Menschen getötet und Dutzende weitere in mehreren Städten verletzt. In Kiew meldete Bürgermeister Vitali Klitschko mindestens vier Tote und 15 Verletzte, nachdem Raketenangriffe fünfstöckige Wohnhäuser und Gewerbegebäude beschädigt hatten.

Gleichzeitig drang ein russischer Marschflugkörper rund 100 Kilometer weit in das östliche Polen ein, bevor er auf einem Feld explodierte und einen fünf Meter tiefen Krater hinterließ. Die polnischen Behörden alarmierten während der Luftraumverletzung Abfangjäger, was die Sorge vor einer möglichen Eskalation in der Region verstärkte.

Derweil forderte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj die USA auf, Produktionslizenzen für Patriot-Abfangraketen in der Ukraine zu erteilen. US-Präsident Donald Trump zögert jedoch, den Transfer zu genehmigen. Kiew wirft Moskau außerdem vor, bei den jüngsten Angriffswellen nordkoreanische ballistische Raketen einzusetzen.

Quellen: FAZ, ORF.

Wie Medien es bewerteten

    • Der Standard Zustimmend Rahmte die Entscheidung als Europas Schritt ein, Kiew mit einem wegweisenden Sanktionspaket zu unterstützen.
    • FAZ Neutral Konzentrierte sich auf die zähen diplomatischen Verhandlungen, die zur Streichung zweier prominenter russischer Oligarchen führten.
    • Der Standard Zustimmend Betonte die Einigung als ein wichtiges Sanktionspaket in Rekordgröße, das die europäische Solidarität mit Kyiv demonstriert.
    • FAZ Neutral Konzentrierte sich auf die diplomatischen Verhandlungen, die dazu führten, dass zwei prominente russische Geschäftsleute von Sanktionen verschont blieben.
    • Der Standard Zustimmend Betonte Europas entschlossenen Schritt, Kyjiw in einem schwierigen diplomatischen Moment mit einem Rekordpaket zu unterstützen.
    • Correctiv Kritisch Konzentrierte sich auf politisches Feilschen, das prominenten russischen Oligarchen durch ihre Streichung von den Sanktionen zugutekam.
    • Der Standard Zustimmend Rahmte das neue Sanktionspaket als kritische europäische Anstrengung ein, die Ukraine angesichts wachsender internationaler Unsicherheit zu unterstützen.
    • FAZ Neutral Konzentrierte sich auf die intensiven diplomatischen Verhandlungen in Brüssel, die zur Streichung zweier Oligarchen führten, um einen Konsens zu sichern.
    • Der Standard Zustimmend Betonte Europas rekordgroßes Sanktionspaket als entscheidenden Schritt zur Unterstützung der Ukraine angesichts internationaler politischer Unsicherheit.
    • Tagesschau Vorsichtig Konzentrierte sich auf diplomatischen Widerstand und Verzögerungen durch Mitgliedstaaten, die Ausnahmen für bestimmte russische Oligarchen anstrebten.
    • Correctiv Kritisch Rahmte die Verhandlungen als beunruhigende Konzession ein, die zwei russischen Oligarchen direkt zugutekommt.
    • Der Standard Zustimmend Hob das Rekord-Sanktionspaket als wichtiges Zeichen europäischer Solidarität mit der Ukraine hervor.
    • FAZ Vorsichtig Konzentrierte sich auf den schwierigen Kompromiss und die politischen Manöver, die zur Verlängerung der Sanktionsliste erforderlich waren.
    • Der Standard Zustimmend Rahmte das neue Sanktionspaket als entscheidenden europäischen Einsatz zur Unterstützung der Ukraine inmitten diplomatischer Spannungen mit Washington.
    • Correctiv Kritisch Betonte, wie interne EU-Streitigkeiten es letztlich ermöglichten, prominente russische Oligarchen von der Sanktionsliste zu streichen.

Quellen

Frühere Berichterstattung

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