Russische Frontgewinne stocken, während Moskau auf die Energieinfrastruktur der Ukraine zielt

Russische Frontgewinne stocken, während Moskau auf die Energieinfrastruktur der Ukraine zielt
Foto: Seznam Zprávy

Russische Frontgewinne stagnieren im September, während Moskau die ukrainische Energieinfrastruktur vor dem Winter verstärkt angreift.

Die russischen Gebietsgewinne in der Ukraine blieben im September weitgehend unverändert, trotz der von Moskau behaupteten Fortschritte. Kartierungsauswertungen des Institute for the Study of War und des DeepState-Projekts zeigten über einen Zeitraum von vier Wochen nahezu keine Nettoveränderungen an der Frontlinie, während die finnische Analystengruppe Black Bird Group im August begrenzte russische Gewinne von rund 133 Quadratkilometern verzeichnete.

Gleichzeitig starteten die ukrainischen Streitkräfte gezielte Gegenangriffe, unter anderem in der Region Oleksandrivka, wo Kyjiw nach eigenen Angaben seit Januar über 745 Quadratkilometer und 26 Siedlungen befreit hat.

Da die Bodenbewegungen eingeschränkt waren, verstärkten die russischen Streitkräfte vor dem Winter ihre Langstreckenangriffe auf das Stromnetz der Ukraine. Premierminister Serhij Koreckyj bestätigte, dass die jüngsten Bombardierungen von Wärme- und Elektrizitätswerken die schwersten seit dem vergangenen Frühjahr waren und sich hauptsächlich gegen Kyjiw und die umliegenden Regionen richteten. Unterdessen sank die ukrainische Drohnenabfangquote im September auf 83 Prozent, nach 92 Prozent im Mai.

Quellen: Deník N, Ekonomický deník, Respect, Seznam Zprávy.

Quellen

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