Russische Angriffe treffen ukrainische Städte, während Kiew unter innenpolitischem Druck steht

Russische Angriffe treffen ukrainische Städte, während Kiew unter innenpolitischem Druck steht
Foto: Corriere della Sera

Russische Luftangriffe treffen mehrere ukrainische Städte, darunter Kiew und Charkiw, mit vielen Toten. Kiew steht unter innenpolitischem Druck, während das Parlament über einen neuen Verteidigungsminister abstimmt.

Weitreichende russische Luftangriffe haben mehrere ukrainische Regionen getroffen, darunter Kiew, Charkiw, Saporischschja, Odessa und Tschernihiw. Ein nächtlicher Angriff traf ein Munitionsdepot nahe Kiew und löste Sekundärexplosionen in der Nähe von Wohngebieten aus, bei denen mindestens 37 Menschen ums Leben kamen, während ein Raketenangriff in Charkiw zehn Todesopfer forderte. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj gelobte Vergeltungsmaßnahmen und kritisierte die Lagerung von Sprengstoffen in der Nähe von Wohnhäusern.

Nach den Angriffen starteten ukrainische Streitkräfte Drohnenangriffe auf Moskau.

Die militärische Eskalation fällt mit innenpolitischen Entwicklungen in Kiew zusammen. Das ukrainische Parlament bereitete eine Abstimmung über die Ernennung von Jewhenij Chmara zum Verteidigungsminister vor, während Korruptionsbekämpfungsmaßnahmen laufen. Gleichzeitig forderte der entlassene ehemalige Beamte Mychajlo Fedorow Neuwahlen und erklärte, dass "democracy cannot be hostage to Russia."

Quellen: ANSA, Corriere della Sera, Il Messaggero, La Repubblica.

Quellen

Frühere Berichterstattung

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