Russische Angriffe treffen Kiew, Raketeneinschlag in Polen schürt Eskalationsängste

Russische Angriffe treffen Kiew, Raketeneinschlag in Polen schürt Eskalationsängste
Foto: FAZ

Russische Raketenangriffe haben Kiew getroffen, während ein Raketeneinschlag in Polen die Eskalationssorgen verschärft. Mindestens acht Tote und 50 Verletzte wurden gemeldet.

Russische Luftangriffe auf die Ukraine haben über Nacht mindestens acht Todesopfer gefordert und 50 Verletzte hinterlassen, mit schweren Schäden in Kiew. Lokale Behörden bestätigten vier Tote und 15 Verletzte in der Hauptstadt nach Raketeneinschlägen auf Wohn- und Geschäftsgebäude.

Während des Bombardements drang ein russischer Marschflugkörper in den polnischen Luftraum ein, legte in sechs Minuten rund 100 Kilometer zurück und explodierte auf einem Feld im Osten Polens. Die Detonation hinterließ einen tiefen Krater und verteilte Trümmer über ein weites Gebiet, was erneut Sorgen über regionale Sicherheitsrisiken auslöste.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wiederholte seine Forderung an Washington, Produktionslizenzen für Patriot-Luftabwehrraketen zu erteilen, doch US-Vertreter bleiben zögerlich. Selenskyj beschuldigte die russischen Streitkräfte außerdem, bei dem jüngsten Angriff nordkoreanische ballistische Raketen eingesetzt zu haben.

Quellen: FAZ, ORF.

Wie Medien es bewerteten

    • Der Standard Zustimmend Rahmte die Entscheidung als Europas Schritt ein, Kiew mit einem wegweisenden Sanktionspaket zu unterstützen.
    • FAZ Neutral Konzentrierte sich auf die zähen diplomatischen Verhandlungen, die zur Streichung zweier prominenter russischer Oligarchen führten.
    • Der Standard Zustimmend Betonte die Einigung als ein wichtiges Sanktionspaket in Rekordgröße, das die europäische Solidarität mit Kyiv demonstriert.
    • FAZ Neutral Konzentrierte sich auf die diplomatischen Verhandlungen, die dazu führten, dass zwei prominente russische Geschäftsleute von Sanktionen verschont blieben.
    • Der Standard Zustimmend Betonte Europas entschlossenen Schritt, Kyjiw in einem schwierigen diplomatischen Moment mit einem Rekordpaket zu unterstützen.
    • Correctiv Kritisch Konzentrierte sich auf politisches Feilschen, das prominenten russischen Oligarchen durch ihre Streichung von den Sanktionen zugutekam.
    • Der Standard Zustimmend Rahmte das neue Sanktionspaket als kritische europäische Anstrengung ein, die Ukraine angesichts wachsender internationaler Unsicherheit zu unterstützen.
    • FAZ Neutral Konzentrierte sich auf die intensiven diplomatischen Verhandlungen in Brüssel, die zur Streichung zweier Oligarchen führten, um einen Konsens zu sichern.
    • Der Standard Zustimmend Betonte Europas rekordgroßes Sanktionspaket als entscheidenden Schritt zur Unterstützung der Ukraine angesichts internationaler politischer Unsicherheit.
    • Tagesschau Vorsichtig Konzentrierte sich auf diplomatischen Widerstand und Verzögerungen durch Mitgliedstaaten, die Ausnahmen für bestimmte russische Oligarchen anstrebten.
    • Correctiv Kritisch Rahmte die Verhandlungen als beunruhigende Konzession ein, die zwei russischen Oligarchen direkt zugutekommt.
    • Der Standard Zustimmend Hob das Rekord-Sanktionspaket als wichtiges Zeichen europäischer Solidarität mit der Ukraine hervor.
    • FAZ Vorsichtig Konzentrierte sich auf den schwierigen Kompromiss und die politischen Manöver, die zur Verlängerung der Sanktionsliste erforderlich waren.
    • Der Standard Zustimmend Rahmte das neue Sanktionspaket als entscheidenden europäischen Einsatz zur Unterstützung der Ukraine inmitten diplomatischer Spannungen mit Washington.
    • Correctiv Kritisch Betonte, wie interne EU-Streitigkeiten es letztlich ermöglichten, prominente russische Oligarchen von der Sanktionsliste zu streichen.

Quellen

Frühere Berichterstattung

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