Rheinwasserstände fallen auf historische Tiefststände während schwerer Dürre in Europa

Nexus Europa Redaktion
Rheinwasserstände fallen auf historische Tiefststände während schwerer Dürre in Europa
Foto: FAZ

Die Wasserstände des Rheins sind aufgrund einer schweren Dürre in Westeuropa auf historische Tiefststände gefallen, was die Binnenschifffahrt beeinträchtigt und die Landwirtschaft belastet.

Eine anhaltende Hitzewelle und schwere Dürre in Westeuropa haben die Wasserstände des Rheins auf historische Tiefststände fallen lassen und den Binnenschifffahrtsverkehr erheblich beeinträchtigt. Kritische Engpässe wie Kaub in Rheinland-Pfalz verzeichnen einstellige Pegelstände, die zu den niedrigsten seit 1880 gehören. Für flussabwärts gelegene Stationen, darunter Köln, Düsseldorf, Duisburg-Ruhrort und Emmerich, wird bis zum Ende der Woche ein weiterer Rückgang prognostiziert.

Die niedrigen Wasserstände zwingen Frachtbetreiber, ihre Ladekapazitäten drastisch zu reduzieren, um die Schiffe über Wasser zu halten, was Befürchtungen über mögliche Einstellungen der Schifffahrt auf Deutschlands wichtigster Handelswasserstraße aufkommen lässt. Die anhaltende Trockenheit belastet auch die Landwirtschaft: Die deutschen Getreideernteprognosen sinken von 45 Millionen Tonnen im Jahr 2025 auf geschätzte 40,6 Millionen Tonnen in diesem Jahr, während Wetterdienste vor anhaltend hohen Temperaturen warnen.

Quellen: Der Standard, Die Zeit, DW, FAZ, Tagesschau

Quellen

Frühere Berichterstattung

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