Rheinpegel sinken auf historische Tiefststände während anhaltender Dürre in Europa

Rekordhitze und Dürre lassen die Wasserstände von Rhein, Elbe und Bodensee auf historische Tiefststände fallen. Schifffahrt und Lieferketten sind bedroht.
Rekordhitze und anhaltende Dürre in Westeuropa haben die Wasserstände von Rhein, Elbe und Bodensee auf kritische Tiefststände sinken lassen. Messungen bei Kaub erreichten den niedrigsten Stand seit 1880. Die hydrologischen Behörden warnen, dass die Wasserstände ohne nennenswerte Niederschläge in den kommenden Tagen weiter fallen werden.
Die schwere Trockenheit droht die Schifffahrt auf Deutschlands wichtigster Binnenwasserstraße zu stoppen. Branchenvertreter warnen, dass kritische Engpässe im Mittelrhein bald die durchgehende Schifffahrt unterbrechen könnten, was die Transportroute faktisch in zwei getrennte Teile spalten würde. Um Lieferkettenengpässe abzumildern, haben mehrere Bundesländer die Sonntagsfahrverbote für schwere Lastkraftwagen gelockert. Frachtführer betonen jedoch, dass der akute Mangel an Lkw-Fahrern und die sich verschlechternde Straßeninfrastruktur die Möglichkeiten einschränken, Fracht von Lastkähnen auf Autobahnen zu verlagern.
Quellen: DW, FAZ, Der Spiegel, Der Standard, Tagesschau
Quellen
- FAZ — Hitze-Liveblog: Rheinpegel in Kaub fällt auf niedrigsten Stand seit 1880
- Der Spiegel — Rhein/Elbe/Bodensee: Experten erwarten noch weniger Wasser
- Tagesschau — Niedrigwasser: Binnenschiffer warnen vor Zweiteilung des Rheins
- DW — Hitzerekord in Westeuropa: Niedrigwasser bedroht den Rhein
- Der Standard — Historischer Wassermangel im Rhein würgt deutsche Wirtschaft ab
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