Polens Präsident kehrt nach Warschau zurück, während sich die Krise am Verfassungsgericht verschärft

Polens Präsident kehrt nach Warschau zurück, während sich die Krise am Verfassungsgericht verschärft
Foto: Ziarul de Gardă

Polens Präsident Karol Nawrocki kehrt nach Warschau zurück, während die Krise um das Verfassungsgericht nach der Suspendierung von Bogdan Święczkowski eskaliert.

Polens Präsident Karol Nawrocki kehrte am späten Freitagabend nach Warschau zurück, während sich eine schwere Verfassungskrise nach der Suspendierung des Präsidenten des Verfassungsgerichts, Bogdan Święczkowski, weiter zuspitzte. Der Konflikt eskalierte, als die Regierung von Ministerpräsident Donald Tusk die Aufhebung der Immunität von Święczkowski und seinem Stellvertreter beantragte, um strafrechtliche Schritte einzuleiten, woraufhin ein Richter des Gerichts Święczkowski für suspendiert erklärte und dessen Amtsgeschäfte übernahm.

Bereitschaftspolizei wurde zum Schutz des Gerichtsgebäudes in Warschau eingesetzt, nachdem Demonstranten versucht hatten, sich gewaltsam Zutritt zu verschaffen. Anhänger der nationalistischen Opposition warfen der Regierung vor, einen "coup d'état" zu inszenieren, während die Regierung von Tusk beteuerte, ihre Maßnahmen dienten der Wiederherstellung der Rechtsstaatlichkeit. Nawrocki erklärte, die "constitutional order has been violated", und berief außerordentliche Dringlichkeitskonsultationen mit allen im Parlament vertretenen Parteien ein, um die politische Lage zu stabilisieren.

Quellen: Adevărul, Digi24, Moldova1, Newsmaker, Ziarul de Gardă.

Wie Medien es bewerteten

    • The Insider Kritisch Betonte die Anschuldigung von Präsident Nawrocki, die polnische Regierung habe eine gewaltsame Übernahme des Gerichts durchgeführt.
    • Defence24 Neutral Stellte den Aufruf des Präsidenten zu Konsultationen dem Bekenntnis des Ministerpräsidenten zur Wiederherstellung der Rechtsstaatlichkeit gegenüber.

Quellen

Frühere Berichterstattung

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