Forscher stellen mit Optogenetik bei erblicher Blindheit teilweise Sehvermögen wieder her

Forscher in Frankreich und Pittsburgh haben mit Optogenetik Patienten mit einer Form erblicher Blindheit teilweise Sehvermögen zurückgegeben.
Forscher in Frankreich und Pittsburgh haben Optogenetik erfolgreich eingesetzt, um Patienten mit einer bestimmten Form erblicher Blindheit teilweise Sehvermögen zurückzugeben. Die innovative Technik, die Optik und Genetik kombiniert, um zelluläre Aktivität mit Licht zu steuern, ermöglichte es den Studienteilnehmern, die Umrisse von Objekten wahrzunehmen.
Erbliche Netzhauterkrankungen, die zu schwerer Sehbeeinträchtigung führen, betreffen weltweit etwa 1,5 Millionen Menschen. Durch die Stimulation modifizierter lichtempfindlicher Proteine in verbleibenden Netzhautzellen können Wissenschaftler geschädigte Photorezeptoren umgehen und visuelle Signale direkt an das Gehirn übertragen.
Die jüngsten Fortschritte unterstreichen das wachsende therapeutische Potenzial der Optogenetik, eines Feldes, das für seine wegweisenden Beiträge zur Neurowissenschaft und physiologischen Forschung bekannt ist. Weitere klinische Studien sollen das Verfahren für breitere medizinische Anwendungen verfeinern.
Quellen: Český rozhlas Plus.