Niederländische psychische Gesundheitsversorgung nach Messerangriffen in Rotterdam und Kaltfall-Suche in der Kritik

Niederländische psychische Gesundheitsversorgung nach Messerangriffen in Rotterdam und Kaltfall-Suche in der Kritik
Foto: NOS (Nederlandse Omroep Stichting)

Rotterdamer Polizei überstellt Messerangreifer in Psychiatrie; psychischer Gesundheitssektor beklagt Lücken bei 62.500 schwer Erkrankten; Taucher suchen nach Tatwaffe im Mordfall Zweekhorst.

Die Polizei in Rotterdam hat einen 26-jährigen Verdächtigen nach zwei getrennten, unprovozierten Messerangriffen, bei denen zwei Männer verletzt wurden, in die psychiatrische Betreuung überstellt. Dabei wurde darauf hingewiesen, dass der Mann unverständliches Verhalten gezeigt habe.

Dies geschieht vor dem Hintergrund breiterer Bedenken des niederländischen psychischen Gesundheitssektors, der berichtet, dass etwa 62.500 Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen außerhalb institutioneller Betreuungsnetzwerke bleiben. Branchenvertreter warnten, dass gefährdete Personen häufig durch administrative Maschen fallen, wenn sie zwischen Wohneinrichtungen, Institutionen oder Unterstützungsdiensten wechseln.

Separat führten Polizeitaucher eine Suche in der Ringvaartplas in Rotterdam nach der Schusswaffe durch, die bei dem Mord an dem Direktor der psychischen Gesundheitsfürsorge Rob Zweekhorst verwendet wurde, der auf einer Verwechslung beruhte, nachdem ein Hinweis eingegangen war. Die Behörden haben noch nicht bestätigt, ob Beweismittel aus dem Wasser geborgen wurden.

Quellen: NOS (Nederlandse Omroep Stichting), NRC, NU

Quellen

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